Familienfreundlichkeit: So geht es besser!

25.10.2012

Heute verlässt meine Tochter mein Unternehmen, um sich einer neuen beruflichen wie privaten Herausforderung zu stellen: Sie hat einen neuen Job in Hamburg und wird den Familienmittelpunkt ihrer in Gründung befindlichen Familie nach Hamburg verlegen.

Das ist natürlich ein schmerzlicher Verlust für meine Firma, aber trotzdem habe ich mich gefreut. Ihrem zukünftigen Arbeitgeber ist durchaus bewusst, dass sie eine Familie gründen wird und es ist bei der Einstellung kein Entscheidungskriterium gewesen. Und natürlch wird sie auch mit Kindern an ihrer Karriere weiter basteln. In den Genuss des Betreuungsgeldes wird sie also nicht kommen und es auch nicht brauchen. Was sie aber brauchen wird, ist ein Krippenplatz. Und da frage ich mich gerade, ob sie den denn finden wird, in Hamburg?

Ich möchte gerade einfach nicht glauben, dass die Regierung beschließen möchte, dass nur Frauen, die ihre Kinder zu Hause betreuen, staatliche Unterstützung bekommen sollen.






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