Die Antwort zum Thema Datenschutz: Briefe schreiben!

18.06.2010

Vor 2 Tagen besuchte ich die Mailingtage in Nürnberg und kam aus dem Staunen nicht mehr heraus: Richtig voll und lebendig ist sie geworden, diese Show rund um den Kundendialog, der ich eigentlich bereits vor einigen Jahren, so glaubte ich zu mindest, den Rücken zugewandt hatte.

Interessante Vorträge & workshops, komplett neue Angebote neben den zahlreiche traditionelle Anbieter, wie zum Beispiel der Post, geben ein putzmunteres und interessantes Gesamtbild. Vögele wirbt in der Tat immer noch mit seiner tollen Augenkamara während neben an ganz neue Gesichter und Namen wirklich zündende Ideen zu one-to-one-Marketing anzubieten haben. Die gekonnte Vernetzung zwischen Print- und Onlinekampagnen schreitet voran. Hat man sich vor einigen Jahren noch Gedanken darüber gemacht, wie man 10.000 E-Mails gleichzeitig und personalisiert versenden kann, so findet der interessierte Besucher heute unglaublich geschickte Ideen dazu, wie man Zielkunden dazu bewegen kann, Daten freiwillig herauszurücken. Und auch der lockere Umgang mit social media scheint kein Problem mehr zu sein. Faszinierend sind auch die Antworten für eine ganz individuelle maßgeschneiderte Ansprache in der Werbung. Dank intelligenter Software und den neuen Möglichkeiten des Digitaldrucks bewegt sich endlich was.

Auf der Rückfahrt dachte ich darüber nach, warum zum Thema Verbraucherdatenschutz eigentlich so viel "Tamtam" gemacht wird. Das Postgeheimnis gibt es ja immer noch und wenn private oder persönliche Botschaften, die Sicherheit benötigen, von A nach B transportiert werden müssen, kann man ja ruhig auch mal Briefe schreiben. Die Briefumschlagindustrie schaut derzeit etwas sparsam drein, aber da ist sie immer noch, sogar auf den neuen moderneren Mailingtagen wo mehr über E-Mails als über Brief, Katalog und Post gesprochen wird.






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