Klassenkampf-Theater http://www.dewezet.de/portal/lokales/aktuell-vor-ort/hameln_Das-Theater-ums-Theater-und-Sparen-_arid,241052.html

25.05.2010

Selten liest man in der DeWeZet Kommentare mit einer solchen Fülle blühenden Unsinns. Artikel von Herrn Weiß vom 19.05.2010:
Theater wird zu wenig genutzt? Wenige behalten ein Privileg auf Kosten der Allgemeinheit? Man kann doch auch mal eben nach Hannover oder Detmold fahren? ...

...Und was ist mit denen, die nicht fahren, weil sie kein Auto haben, weil sie nachts nicht mehr fahren können, die noch keinen Führerschein haben, oder die erst um 19.00 Feierabend haben?... Und es bleibt bei dem Artikel von Herrn Weiß nicht bei solchem Unsinn!...

Er versteigt sich auch noch zu der Behauptung, Theater diene den „Reichen“. Endlich wissen die Theaterabonnenten – darunter viele Senioren – und alle anderen vielen Tausend Theaterbesucher, das sie reich sind!
Ja, Kultur macht reich! Nämlich das Leben unserer Stadt!
Frau Lippmann (OB) jedenfalls hat das erkannt. Ich zitiere: „Eine Stadt wie Hameln, die Zentrum einer ganzen Region ist, braucht einen kulturellen Anker zum Erhalt und zur Weiterentwicklung urbanen Lebens. Das qualitätsvolle Angebot unseres Theaters ist eine unerlässliche Größe im städtischen Leben und strahlt weit in die Region aus“. Mit dem Klassenkämpfer-Weltbild das der Redakteur in seinem Kommentar zeichnet, stimmt dies natürlich nicht überein. Ihm sei deshalb folgendes gesagt:
Kultur und Theater bedeuten Bildung.
Und wie nötig diese wäre, würde sein Kommentar zeigen, so man diesen nur ernst nehmen müsste. Tue ich aber nicht, und vermute, dass die Absicht des Autors die folgende ist: Über das Stilmittel Provokation soll doch bitte eine Diskussion in Gang kommen. Wir sind doch nicht bei "Bild Dir Deine Meinung!" Meinen Diskussionsbeitrag haben Sie jetzt trotzdem, Herr Weiß.






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