Guten Tag bei Kathrein Bönsch im Web!

Als ehemalige familienfreundliche Unternehmerin bleibe ich an vielen Themen und Maßnahmen interessiert, die helfen, die Auswirkungen des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels abzumildern und die Bedingungen für Familien zu verbessern. Außerdem bin ich Talente- und Karrierecoach. Ich helfe Menschen, Gruppen und Teams sich selbst zu helfen und eigene Potenziale (neu) zu entdecken und erfolgreich zu leben.

Gedicht zum Umzug von einem Freund

14.02.2011

Die Römische Villa, villa urbana
Einst ein Gebäude außerhalb der Stadtmauern
Ein Landsitz gar wohl, der ermöglichte
Die schnelle persönliche Rückkehr
Ins politische und gesellschaftliche Leben
Der Urbs

Man nennt ihn den ersten Patrizier
Scipio Africanus, der Verdiente
Da Karthago er dem Erdboden gleich gemacht
Mit ihm die villa urbana erwuchs zum Refugium
Weit weg von den öffentlichen Verpflichtungen
Um zu fröhnen griechisch geprägter Kultur
Und dem Lebensstil des Hellenismus

In der Folge vermehrt gar für die Genießer
Ein Lebensbereich des otium, der schöpferischen Muße
Die zu pflegen als Gegenpol zum ungeliebten negotium
Einem von Verantwortlichkeiten bestimmten Alltag

Dann eine Blütezeit noch um die Zeitenwende
Wem möglich, mehrere Villen eignete der
Entsprechend der Jahreszeit kühlend im Sommer
Die Region, und erwärmend im Winter
Beispielhaft die sprichwörtlichen Gastmähler des Lucullus
Cicero allein waren sieben Villen zugeschrieben

Nobilitas romana, vom Lande zurückgeführt
In die Urbs, die ach dem Brande zu Opfer gefallen
So daß dem Nero Platz genug in Rom
Ausgedehnte Parkanlagen zu kreieren
Um eine domus aurea erbauen zu lassen
Die Verstädterung der villa romana
Unter Domitian erstmals auch als öffentliche Residenz


Der Sprung durch Zeit und Raum
Ist weit nach Hameln
Da Kathrein und Axel ihre villa urbana beziehen
Mögen ihnen im neuen domus aurea
Viel refugium und otium zuteil werden
Auf daß dem Verfasser dieser Zeilen
Dereinst ein lukullisches Gastmahl dort zuteil

(Dietmar J.A. Schulte, Wuppertal)

Frauen in Führungsverantwortung - Suche nach der Nadel im Heuhaufen?

25.01.2011

Wir haben das Jahr 2011. Wenn wir die Presse verfolgen, dann stellen wir fest, dass es immer noch eine Rarität ist, dass "Frau" es an die Spitze schafft - und wie gesagt, wir leben nicht im Mittelalter.

Wenn ich dieses Phänomen mit jungen Frauen aus dem nahen Ausland diskutiere, stoße ich in der Regel auf Unverständnis. Aber, woran liegt es denn nun wirklich, dass Frauen weniger verdienen und dass sie es weit schwerer haben, die Karriereleiter nach ganz oben zu schaffen?

Am mangelnden Engagement liegt es nicht. Frauen sind ebenso kompetent und engagiert wie ihre männlichen Kollegen. Sind es nun die "bösen" Männer, die Frauen davon abhalten, Karriere zu machen? Auch nicht. Erstens sind Männer nicht böse und zweitens ist die neue Generation Frau viel zu selbstbewusst, um sich von männlichen Kollegen den Schneid abkaufen zu lassen. Das beweisen zu mindest die jungen Damen in meinem beruflichen und privaten Umfeld täglich.

Also, was ist es dann? Vielleicht doch das kleine "Defizit", dass der Arbeitgeber mit Ausfällen zu rechnen hat, wenn die jungen, selbstbewussten Ladies dann doch auf Familie und Kinder nicht verzichten möchten? Ist das überhaupt ein "Defizit"?

Aus weiblicher Sicht natürlich nicht. Und auch gesellschaftlich betrachtet ist jeder Kinderwunsch durchaus zu begrüßen. Vor allem dann, wenn Frau mit beiden Beinen im Leben steht und auf Grund ihrer sozialen Kompetenz auch eine ideale, oder zu mindest eine gute Mutter zu sein scheint. Aus Unternehmersicht sieht die Sache natürlich anders aus. Und das erleben kleine und mittelständige Betriebe hautnah mit jeder Schwangerschaft einer ihrer Mitarbeiterinnen.

Die werdenden Mamis steigen 6 Wochen vor der Geburt aus. Und dank des hervorragenden Mutterschutzes und der Elternzeit meist erst 2 Jahre später wieder ein. Für jeden Kleinbetrieb bleibt das natürlich eine schwierige Situation. Hinzu kommen sicher vom Gesetzgeber gewollte, und für die Frauen nützliche Aspekte, wie der, dass Mutterschutz der Krankheit gleichgestellt ist. Also zum Beispiel Urlaubsanspruch besteht, obwohl die werdende Mami nun mal gar nicht arbeitet. Einen Kündigungsschutz genießt die junge Frau ja eh vom ersten Tag an, und das auch während der Probezeit. Dem kann man sicher noch das ein oder andere Privileg gegenüber ihren männlichen Kollegen, die nie schwanger werden hinzu fügen....

All das ist sinnvoll, ohne Frage! Nur, ist es wirklich richtig, dass all das den Arbeitgebern an der Backe klebt? Ich kann mir da durchaus andere Regelungen vorstellen, die die Unternehmen weniger belasten und den jungen Frauen trotzdem eine gute Zeit während und nach der Schwangerschaft ermöglichen. Und darüber hinaus ist Schwangerschaft zwar beschwerlich, aber keine Krankheit! Ich bin froh, dass ich mich in meinem kleinen Betrieb über eine Versicherung ein wenig vor den teuren Lohnfortzahlungen schützen kann und bin überzeugt davon, dass viel mehr junge Frauen Karriere machen würden, wenn sie nicht hinter vor gehaltener Hand, würde ja niemand mehr laut zugeben dürfen, als "Geschäftsrisiko" eingestuft würden. Eine erste Maßnahme wäre da natürlich ein flächendeckendes, qualitativ hochwertiges Betreuungsprogramm für Kinder von 3 Monaten bis 14 Jahren.

Wirtschaftsraum Weserbergland - Kampagne an den Start gebracht

29.11.2010

Märchenhaft waren die Bedingungen natürlich nicht, als ich mit meinem Team begann darüber nachzudenken, wie sich die Wirtschaft im Weserbergland stark positionieren könne ...

Die Weserbegland AG hat in den letzten Jahren ja eher im Dornröschenschlaf verbracht und den Firmen in der Region eher selten ihr Profil und ihren Nutzen gezeigt. Was muss also geschehen, damit sie bei den Unternehmen wieder ernst genommen werden kann? Nun, da waren sich die Aktionäre schnell einig. Wenn etwas die Menschen und vor allem die Firmen in den nächsten Jahren bewegen wird, dann ist es der Fachkräftemangel. Und wenn sich die Region nicht von den großen Städten und besser aufgestellten Regionen die besten Köpfe wegschnappen lassen will, dann muß das Weserbergland mehr als das touristische Gesicht zeigen.

Aber was zeichnet denn eigentlich unsere Region aus? Wodurch unterscheiden wir uns von den anderen? Was ist in unserer ländlichen Umgebung besser als z.B. in Hannover oder gar Hamburg? Das war nicht ganz so leicht zu beantworten. Wer sich nun aber für das Ergebnis interessiert, der kann direkt schauen:www.wirtschaft-weserbergland.de !

Ich freue mich über das neue Engagement der Weserbergland AG und wünsche Herrn Born und den Akteuren Erfolg und das notwendige Glück. Wünschenswert, wenn Alle in der Region fest zusammenstehen und der Kampagne zu dem Erfolg verhelfen, den sie verdient. Werben Sie für unser "Märchenland für Realisten".

Ein wunderbarer Sonntag im

24.10.2010

Endlich mal wieder in Wuppertal!

Zugegeben, es ist wie immer: Regen, kalt, ungemüdlich und grau in grau. Halt Wuppertaler Wetter und die Schwebebahn fährt auch nicht. Es scheint so, dass die Kassen der Stadt mindestens so leer sind, wie die in Hameln auch. Trotzdem riecht es lecker, die Spaziergänge auf den Anhöhen machen Spaß und es ist toll die alten Freunde zu treffen. Ach ja, nicht zu vergessen: DIe Uni steht in der Tat auch noch. Und hier darf meine Tochter Morgen ihr Chemieexamen ablegen.

Tags: Wuppertal

Gedanken zu unbegrenztem Wirtschaftswachstum

17.09.2010

Wie wäre es mit Aristoteles als einen immer noch aktuellen Analysten:

Oikonomeia als die Lehre von der richtigen Haushaltung.

Will heißen: Ziel des (wirtschaftlichen) Handelns und das Handeln selbst können laut dem verdienten Philosophen nicht unbegrenzt sein.

Schon deshalb, weil ein unbegrenztes Ziel nicht erstrebenswert ist.

Eben weil das Streben auf einen unbegrenzten Zweck hin ins Leere geht und somit sinnlos ist. Oikonomeia als gesellschaftlich verantwortliches Handeln wird dagegen durch Maßhalten gekennzeichnet.

Schon Aristoteles hat das menschliche Phänomen des „Immer-Mehr-Haben-Wollens“ erkannt. Was sich für ihn in der so genannten Gelderwerbskunst, der so genannten Chrematistik, ausdrückt: Geld nicht mehr als Tauschmittel, um sich mit lebensnotwendigen Gütern zu versorgen, sondern als Mittel, noch mehr Geld anzuhäufen. Damit findet die Chrematistik eben keine natürliche Grenze mehr, weil Geld beliebig vermehrbar und anzuhäufen ist.

Und sie kennt auch keine Begrenzung des erwirtschafteten Reichtums, da dieser nicht länger ein Mittel für vernunftbedingte Zwecke ist, sondern unbegrenzter Selbstzweck. (Quelle: Dietmar A. Schulte, Wuppertal)

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