Guten Tag bei Kathrein Bönsch im Web!

Als ehemalige familienfreundliche Unternehmerin bleibe ich an vielen Themen und Maßnahmen interessiert, die helfen, die Auswirkungen des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels abzumildern und die Bedingungen für Familien zu verbessern. Außerdem bin ich Talente- und Karrierecoach. Ich helfe Menschen, Gruppen und Teams sich selbst zu helfen und eigene Potenziale (neu) zu entdecken und erfolgreich zu leben.

Wildwuchs an Bürokratie bei Ausschreibungen bitte stoppen

30.10.2012

Manchmal beteiligt sich mein Unternehmen an Ausschreibungen. Der bürokratische Wildwuchs, der mich heute ereilte entbehrt allerdings jeder vernünftigen Grundlage und darüber möchte ich hier einmal berichten. Denn das macht deutlich, warum ich leidenschaftliche FDP-Frau bin.

Die Fakten

Ausschreibungsvolumen ca. 1.500 EURO.
Text zum Produkt/zur Leistung 2 Zeilen.
Anlagen: Mehr als 11 Seiten.
Zeitaufwand zur Bearbeitung ca. 1 Stunde in unserem Hause.
Möglicher zu erzielender Ertrag vor Steuer ca. 3% vom Volumen.

Hier nun die lange Liste der geforderten Auskünfte ....

Familienfreundlichkeit: So geht es besser!

25.10.2012

Heute verlässt meine Tochter mein Unternehmen, um sich einer neuen beruflichen wie privaten Herausforderung zu stellen: Sie hat einen neuen Job in Hamburg und wird den Familienmittelpunkt ihrer in Gründung befindlichen Familie nach Hamburg verlegen.

Das ist natürlich ein schmerzlicher Verlust für meine Firma, aber trotzdem habe ich mich gefreut. Ihrem zukünftigen Arbeitgeber ist durchaus bewusst, dass sie eine Familie gründen wird und es ist bei der Einstellung kein Entscheidungskriterium gewesen. Und natürlch wird sie auch mit Kindern an ihrer Karriere weiter basteln. In den Genuss des Betreuungsgeldes wird sie also nicht kommen und es auch nicht brauchen. Was sie aber brauchen wird, ist ein Krippenplatz. Und da frage ich mich gerade, ob sie den denn finden wird, in Hamburg?

Ich möchte gerade einfach nicht glauben, dass die Regierung beschließen möchte, dass nur Frauen, die ihre Kinder zu Hause betreuen, staatliche Unterstützung bekommen sollen.

Zum Thema Quote: Es ginge doch auch ohne!

24.09.2012

Bildung und Betreuung des Nachwuchses sind das beste Rezept gegen kommende Personalengpässe, so sieht es unter anderem das Institut der Deutschen Wirtschaft. Und genau dafür mache ich mich weiter stark. Eindeutig eine bessere Alternative als eine, wie auch immer gestaltete, Quote!

Zugegeben, als ich 25 Jahre alt war, und damals trug Frau zu Recht das „lila Halstuch“ und kämpfte für die Emanzipation, hätte ich der Quote in jeder Partei und in der Wirtschaft auf allen Ebenen bis hin zum Vorstand und dem Aufsichtsrat der großen AGs wohl Einiges abgewinnen können.

Und auch davor möchte ich die Augen nicht verschließen: die so genannte „gläserne Decke“ ist für die politisch engagierten und kompetente Powerfrauen in der FDP nach wie vor noch oft viel zu undurchlässig.

Schaue ich mir jetzt aber die Forderungen nach „Quote“ in allen Parteien, mit Ausnahme der FDP an, so muss ich feststellen: Die Politik macht gerade die Rechnung ohne die engagierten Töchter meiner Generation „Mütter“!

Unsere Töchter sind alle samt sehr emanzipiert erzogene, selbstbewusste, zu meist sehr gut ausgebildete junge Frauen mit gehobenen Ansprüchen an ihre Karriere und dem festen Willen, Karriere und Beruf zu einen. Und – sie werden gebraucht! Die Wirtschaft, der in den nächsten Jahren ca. 30% ihrer Fachkräfte einfach altersbedingt verloren gehen, werden sich um den weiblichen wie männlichen Führungsnachwuchs gleichermaßen händeringend bemühen müssen. Insofern kommt die Politik mit ihrer Quote, die meiner Generation als junge Frauen bestimmt noch geholfen hätte, verkrustete Strukturen aufzuweichen und gläserne Decken durchlässig zu machen, eindeutig 30 Jahre zu spät.

Auf alle Fälle wollen die jungen Frauen die Karriere machen möchten nicht unter dem Image der Quotenfrau leiden!

Warum ich in der letzten Woche so viele Termine absagen musste.

19.09.2012

Die Terminnöte sind ganz einfach zu erklären: Eine unserer Töchter hat geheiratet und es ist ja nun mal das Los der Eltern der Braut, die Hochzeit auszurichten. Das war natürlich viel Arbeit.

Wer mag, der kann sich das neue Dreamteam in der Bildergalerie anschauen....

Wie war das noch mit dem Frosch, der in kaltem Wasser zum Kochen gebracht wird?

31.08.2012

Las gerade ein Statement zum Thema "lebendige Stadt" auf Facebook aus meiner Heimatstadt Wuppertal, ganz in der nähe von unserem Firmenzweitbüro. In der Luisenstraße soll am 01.09.2012 ab 19:00 Uhr dafür demonstriert werden.

Das Statement gefällt mir:

"FÜR EIN LEBENDIGES WUPPERTAL

Bei dem Versuch, fröhlich und unbeschwert in dieser Stadt zu leben, stößt man an allen Ecken und Enden auf Vorschriften und Verbote. Muss das denn so sein?

Nach unserem Eindruck nehmen Reglementierungen, Sicherheitsauflagen und Lärmschutzbestimmungen immer mehr Überhand und behindern nachhaltig die kulturelle Entwicklung der Stadt. Sicherheits- und Lärmschutzauflagen sind so unverhältnismäßig kompliziert und streng, dass die Durchführung einzelner Veranstaltungen kaum plan- und finanzierbar ist. Eine Gastronomie, die hunderten Gästen als Treffpunkt, zur Entspannung und zum Feiern dient, kann durch die Beschwerden einzelner Anwohner in ihrer Existenz gefährdet werden.

Für ein gesundes Sozialleben einer Stadt ist Kommunikation
und Austausch lebenswichtig.

Nicht nur abends in der Kneipe oder auf einer Party, sondern auch zwischen Gastronomiebetreibern und Anwohnern, zwischen Veranstaltern und Behörden, zwischen Gästen und Kulturschaffenden.

Wenn aber Kommunikation zur Einbahnstraße wird und kulturelle Initiativen immer nur auf Wände von Vorschriften und Auflagen oder gar egoistischer Ablehnung stößt, ist das (Nacht-)kulturleben und damit auch die soziale Entwicklung der Stadt ernsthaft gefährdet.

Das ist nicht das Wuppertal, in dem wir leben wollen!
Wir wollen eine lebendige Stadt.

Mit lebendigen Kneipenvierteln. Mit lebendigen Kulturveranstaltungen. Mit lebendigem Miteinander.

Wir wollen:
  • Ein vielfältiges Kultur- und Kneipenleben in der Luisenstraße und anderen Kneipenvierteln.
  • Die Erlaubnis, Biergärten bei schönem Wetter an Wochenenden bis 1.00h zu öffnen.
  • Mehr stadtweite Sondergenehmigungen für Open Air-Veranstaltungen bis 24.00h
  • Mehr Sondergenehmigungen für Party- und Kulturveranstaltungen in temporär genutzten Veranstaltungsorten überall in der Stadt.
  • Ein klares Bekenntnis der Wuppertaler Stadtverwaltung zur lokalen Kneipen-, Club- und Partykultur.
Dafür brauchen wir offene Kommunikation.
Wir brauchen deutliche politische Bekenntnisse zur Kulturstadt Wuppertal.
Wir brauchen Freiräume.
Wir brauchen fröhliche Menschen.
Wir brauchen Musik.
Für Wuppertal. Aus Spaß an der Freude."

DJs:
ROYJUBU
Tassilo Dicke
Thomas Lachmann
Tags: Freiheit
© 2010 dev4u® - CMS