Guten Tag bei Kathrein Bönsch im Web!

Als ehemalige familienfreundliche Unternehmerin bleibe ich an vielen Themen und Maßnahmen interessiert, die helfen, die Auswirkungen des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels abzumildern und die Bedingungen für Familien zu verbessern. Außerdem bin ich Talente- und Karrierecoach. Ich helfe Menschen, Gruppen und Teams sich selbst zu helfen und eigene Potenziale (neu) zu entdecken und erfolgreich zu leben.

Die neue Art zu Arbeiten – Talentecoaching betrifft zunehmend auch Arbeitgeber

18.08.2015

Mich begeistert Talentecoaching zunehmend und jetzt, da die a.b.media meine Mitarbeit und das Büro in Wuppertal gekündigt hat, habe ich natürlich endlich auch Zeit dafür.

Normalerweise coache ich derzeit vor allem jüngere Talente, die auf der Suche nach einem für sie passenden Berufseinstieg sind oder ihre Karriere voran bringen möchten. Entsprechend der Ansprüche und Vorstellungen, die die jungen Talente äußern, sehe ich darüber hinaus ein großes zusätzliches Betätigungsfeld, auch für meine Zukunft.

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Die attraktivsten Arbeitgeber bieten entsprechend heute schon sehr viel Flexibilität. Möglichst pfiffige, sozialverträgliche Teilzeitkonzepte, Unterstützung bei der Familien- bzw. Kinderbetreuung, Homeoffice, Wissensmanagement, Freizeitangebote, Teamwork in der Cloud und in virtuellen Räumen und mehr.

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die besten hochmotivierten Talente für die Arbeitswelt 4.0 und 5.0 mögen keine Korsetts und erst recht keine unnötigen Zwänge. Wahre Talente denken kreuz und sie denken quer –sie denken neu und vor allem anders als die Chefs von heute.

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Meine ersten Eindrücke aus dem „Tal der Wupper“

12.05.2015

Nun sind bereits drei Monate ins Land gegangen, wie die Zeit rennt, in denen ich meine alte und neue Heimat, Wuppertal, wiederentdecken darf. Zu einigen Punkten denke ich: Eigentlich hat sich nichts geändert in den letzten 20 Jahren! Aber das stimmt natürlich nicht wirklich. Auf jeden Fall machen mir die Stadt und die Menschen die Umgewöhnung sehr leicht. Das ist schön.

Die Schwebebahn

Ich habe es einfach noch nicht geschafft, mit dem hängenden Unikum mal wieder durchs Tal in luftiger Höhe zu wackeln. Ist ja alles fein herausgeputzt und umgebaut, das sehe ich schon auch: Neue Träger, neu Waggons, neue Stationen und weniger Lärm für Anwohner. Aber, für mich als neue Ehemalige ist das alles noch sehr gewöhnungsbedürftig. Ich habe ja noch täglich die muffeligen Schaffner genießen dürfen, auf den alten Holzbänken gesessen, im Raucherabteil nach Luft gerungen und Tuffis Absturz schon fast persönlich erlebt. Mir fehlen jetzt die alten Bahnhöfe im Stadtbild, auch wenn ich weiß, dass die garantiert nicht barrierefrei zu gestalten waren. Aber davon abgesehen, ohne Schwebebahn würde Wuppertal derzeit mal wieder echte Probleme haben. Denn es ist das einzige Fortbewegungsmittel, das wirklich problemlos über die Großbaustelle rund um den Bahnhof hinweg schwebt und dort auch zentral mitten in der City anhält.

Die City

Die Stadt ist bitterarm, das spürt man an vielen Ecken. Hohe Arbeitslosigkeit und kaputte Straßen sind allerdings nicht wirklich neu – gab es vor 20 Jahren auch schon. Vom Niedergang der Textilindustrie scheint sich die Stadt nach wie vor nicht erholt zu haben. Aber natürlich gibt es jede Menge neue Geschäfte, Gebäude, neue Angebote und auch das Shoppen ist einfach netter als in einer Kleinstadt. Gerade die gute alte Elberfelder City hat sich durch das ECE und die Großbaustelle am Bahnhof, so mein Eindruck, gewaltig verändert.

Karrierecoaching anzubieten!

03.11.2014

Auch wenn ich derzeit noch in DCV-zertifizierte Ausbildung bin, habe ich die Möglichkeit Ihnen zu recht günstigen Konditionen in allen Fragen rund um Ihre Karriere als Coach zur Seite zu stehen. Ganz gleich, ob Sie mit dem Gedanken spielen, sich selbstständig zu machen, ob Sie bei Ihrem nächsten Karriereschritt Begleitung wünschen oder ob Sie Hürden empfinden, die SIe gerne bearbeiten möchten. Ich bin sehr gern an Ihrer Seite. Und da ich ja noch nicht ganz fertig bin, werde ich von einem Supervisor begleitet, der den Coachingprozess mit anschaut und mir zahlreiche Tipps und weitere Infos geben kann.

Bitte rufen Sie mich an und vereinbaren Sie einen Termin zu einem Vorgespräch, in dem ich Ihnen konkret erkläre, wie ein Coaching abläuft, was es kostet und was es Ihnen bringen kann.

Nebenstehend finden Sie auch erste Informationen zum Thema.

Akademikerwahn(sinn)?

05.02.2014

"Die Zahl der Studierenden steigt, die Abbruchquoten ebenso. Gleichzeitig blieben im vergangenen Jahr 33.000 Lehrstellen unbesetzt." mit diesen Worten wurde ich heute zum 4. Demografiekongress eingeladen.

Meine Meinung dazu: Das duale Studium löst die duale Ausbildung in den kaufmännischen, aber auch in den technisch dominierten Berufsfeldern mehr und mehr ab. Das hat unterschiedliche Ursachen:

  • Ein Abiturient möchte Karriere machen. Seine Chancen steigen, wenn er sowohl theoretisch als auch praktisch optimal ausgebildet ist und gleichzeitig einen Studienabschluss nachweisen kann.
  • Berufsanforderungen werden zunehmend komplexer und auch die Erwartungen an die sogenannten "Softskills", Präsentationstechniken, Rhetorik, Zeitmanagement, Teamarbeit und Projektmanagement, nehmen zu. All diese Dinge lernt der junge Mensch nicht unbedingt im Ausbildungsbetrieb und erst recht nicht in der Berufsschule.
  • Solange in der dualen Ausbildung Abiturienten mit der Teilnahme an Fächern drangsaliert werden, die überhaupt nichts mit den beruflichen Qualifikationen zu tun haben (Religion oder Ethik, Sport, Englisch und Politik), werden sie sich wohl kaum für die Ausbildung entscheiden wollen, es sei denn, sie sind Studienabbrecher oder sie werden gezielt vom Betrieb mit Weiterbildungsangeboten gefördert und geködert. (Meist beinhalten die Weiterbildungsmaßnahmen dann auch akademische Abschlüsse.)

Ehrlich gesagt, bildet auch mein Betrieb nur noch selten aus. Auch ich greife lieber auf das frische Potenzial der Fachhochschul- und Universitätsabsolventen zurück. Ich denke auch, dass das Studium, zumindest das duale, die Ausbildung in weiten Teilen ablösen wird. - Irgendwann auch im Handwerk.

Besser ein Trainee, der nach einem Jahr fit am Arbeitsplatz ist, als jemand, der erst einmal mindestens 2 Jahre die grundlegenden Basics lernen muss und darüber hinaus auch 2 Tage "schulisch" gebunden ist.

Ist unsere Lebenswirklichkeit familienfreundlich? Hier ist die Politik in der Pflicht!

26.11.2013

Am Wissenschaftszentrum für Sozialforschung in Berlin haben Jutta Allmendinger und Julia Haarbrücker unter Mitarbeit von Florian Fliegner von 2007 bis 2012 die Lebensentwürfe von Frauen und Männern ein wenig unter die Lupe genommen. Die Ergebnisse, so finde ich, überraschen nicht wirklich und sind lesenswert für jeden Unternehmer und auch jeden Politiker:

1.
Die Ausrichtung von Frauen „zurück zu den Wurzeln“ ist nicht zu beobachten. Auch wenn sie Kinder bekommen haben bleibt die Erwerbstätigkeit für sie wichtig. Frauen, denen Familie wichtiger ist als Berufsorientierung liegt unter 5%.

2.
Die Erwerbstätigkeit von Frauen wird gesellschaftlich stark gestützt. Gerade den jungen Männern ist es wichtig, dass ihre Frauen auf den eigenen Beinen stehen und finanziell unabhängig sind.

3.
Bei Familie und Kindern erkennt man noch keinen wirklichen gesellschaftlichen Konsens. Selbst diejenigen Frauen und Männer, die einen starken Kinderwunsch haben, vermuten, dass die meisten Alters- und Geschlechtsgenossen das anders sehen, also keinen Kinderwunsch haben. Die deutsche Gesellschaft wird nach wie vor als sehr wenig kinderfreundlich erlebt.

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