Guten Tag bei Kathrein Bönsch im Web!

Als ehemalige familienfreundliche Unternehmerin bleibe ich an vielen Themen und Maßnahmen interessiert, die helfen, die Auswirkungen des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels abzumildern und die Bedingungen für Familien zu verbessern. Außerdem bin ich Talente- und Karrierecoach. Ich helfe Menschen, Gruppen und Teams sich selbst zu helfen und eigene Potenziale (neu) zu entdecken und erfolgreich zu leben.

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Qualität der Bildung bei AZUBIS

09.04.2010

In den vergangenen Tagen ging das Ergebnis einer IHK-Befragung durch die Medien, die ein erschreckendes Ergebnis zu Tage förderte, dass wohl jeder, der selbst ausbildet, unterschreiben kann: Hohes Anspruchsdenken neben mangelnder Belastbarkeit, mangelnde Sattelfestigkeit bei Deutsch, Englisch und kaufmännischer Mathematik (Dreisatz, Prozentrechnen ...) sind bei einigen Jugendlichen in der Tat nur ausreichend, wenn nicht gar mangelhaft bis ungenügend vorhanden. Und selbst wenn man größte Sorgfalt bei der Auswahl der passenden AZUBIS walten lässt, muss man damit rechnen, sehr viel nachschulen zu müssen. Gesellschaftspolitisches Grundwissen oder wenigstens ein Grundstock an Allgemeinbildung - ebenfalls oft Fehlanzeige!

Ich kenne Unternehmer, die der Meinung sind, wir sollten noch Geld dazu bekommen, wenn wir ausbilden.

Bei all dem darf aber eins nicht vergessen werden: Die Jugendlichen selbst sind dafür kaum verantwortlich zu machen. Überfüllte Klassenräume, gestresste Eltern, überstrapazierte Lehrer sind Land auf, Land ab eher die Regel als die Ausnahme.

Wer vorausschauend denkt, der weiß, der nächste Fachkräftemangel kommt mit Sicherheit. Wir müssen uns deshalb um Qualität in der Ausbildung weiter bemühen. Junge Menschen sind noch formbar und lernfähig. Wenn sie erst einmal durch die berufliche Orientierungsphase gelaufen sind, kommen oft tolle, fähige und fachlich versierte Mitarbeiter heraus.

Oder wie denken Sie darüber?

Vom Glauben an die Glückskeks-Kommunikation

09.04.2010

Glauben Sie eigentlich alles, was Sie lesen? Ein kurioses, und auch recht harmloses Beispiel dafür, wie der Kunde in seinem Image-Empfinden oder in dem, was man ihm an Produkt samt Dienstleistung offeriert, offensichtlich manchmal fehlgeleitet wird entdeckte ich vor ein paar Tagen:

Wer des öfteren in chinesischen oder auch anderen asiatischen Restaurants essen geht, der wird möglicherweise auch schon mal zum Schluß des Menüs einen Glückskeks serviert bekommen haben. So ein knuspriges Süßbäck, in dem sich ein kleiner Zettel mit einem weisen Sinn- oder Orakelspruch befindet. Das läßt uns sofort an Konfuzius oder Laotse mit ihren fernöstlichen Weisheiten denken, und natürlich auch daran, daß es ein Ausdruck langgepflegter Tradition in jenen Kulturen ist.

Leider weit gefehlt: Es handelt sich dabei ganz und gar nicht um einen alten asiatischen Brauch, sondern um eine Erfindung zu Beginn des 20. Jahrhunderts, um das reine Marketinginstrument eines us-amerikanischen Unternehmers, der in der Nahrungsmittel-Produktion tätig war. Und erst in den 1990er Jahren wurden diese Kekse mit ihren Sinnbotschaften erstmals nach China exportiert, wo sie bis dahin völlig unbekannt waren.

Ist es nicht so: Wir glauben, wenn wir eine Botschaft hören oder lesen, sehr gern an ihren Gehalt, wenn er uns gefällt.

VHS Hameln-Pyrmont bietet tolle Kurse für Senioren!

07.04.2010

Heute entdeckte ich auf der Webseite unserer VHS ein umfangreiches Qualifizierungsprogramm rund um das Thema Demografischer Wandel. Also Kurse für Senioren, Kurse für Menschen die sich auf Ihre Rente vorbereiten und unterschiedliche Kurse für Menschen, die Angehörige betreuen.

Tags: Bildung

Abzocke mit E-Mail Porto bestimmt ein Aprilscherz

01.04.2010

Es erstaunt nicht, dass es fast glaubwürdig klingt, wenn der Innenminister des Landes Niedersachsen verkündet, es gäbe ab Sommer eine sogenannte Portogebühr auf E-Mails, so dass das Spam-Aufkommen sich reduziere und der Staat dadurch mehr Gebühren kassieren könne.

Fest steht: Das Postaufkommen wird sich weiter verringern, denn E-Mails sind einfach praktisch und schneller. Das sehr zum Leidwesen der Briefumschlagproduzenten, die gewiss schon bald einige Maschinen abstellen können. Und sehr zum Leidwesen der Post. Aber die hat uns ja auch genug geärgert mit ihrer langjährigen Monopolstellung und ihren ständigen Gebührenerhöhungen, finden Sie nicht?

Ganztagsbetreuung für Grundschüler

01.04.2010

Heute ist ein wirklicher Glückstag und den habe ich der Politik zu verdanken:

Wie wichtig es ist, dass Politik sich mit dem Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf beschäftigt, verdeutlicht ein Beispiel aus meinem eigenen Betrieb. Esther, eine junge alleinerziehende Mutter und Mitarbeiterin in meinem Unternehmen hatte noch vor einem halben Jahr Sorgenfalten auf der Stirn, wenn Sie daran dachte, dass ihre Tochter im Sommer eingeschult werden soll. Ernsthaft zog sie sogar eine Einschulung erst mit 7 Jahren in Erwägung um ein weiteres Jahr eine gute Nachmittagsbetreuung in der KITA sicher zu haben.

Heute erzählte sie dann von der Einschulung ihrer Tochter und meinte: "Es ist wie im Schlaraffenland. Meine Tochter geht zur Ganztagsschule. Die Kids essen gemeinsam und machen gemeinsam ihre Schulaufgaben. In die Nachmittagsbetreuung sind auch die Vereine vor Ort eingebunden und die Musikschule. Um 4:00 Uhr ist dann Schluß. Ich freue mich, dass ich da meine Tochter hinschicken kann!"

Ja, diese Ganztagsangebote müssen in Deutschland Schule machen. Ich bin überzeugt davon, dass es diese Angebote bald überall gibt, vor allem wenn die Eigenverantwortliche Schule greift!

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