Guten Tag bei Kathrein Bönsch im Web!

Als ehemalige familienfreundliche Unternehmerin bleibe ich an vielen Themen und Maßnahmen interessiert, die helfen, die Auswirkungen des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels abzumildern und die Bedingungen für Familien zu verbessern. Außerdem bin ich Talente- und Karrierecoach. Ich helfe Menschen, Gruppen und Teams sich selbst zu helfen und eigene Potenziale (neu) zu entdecken und erfolgreich zu leben.

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Die Antwort zum Thema Datenschutz: Briefe schreiben!

18.06.2010

Vor 2 Tagen besuchte ich die Mailingtage in Nürnberg und kam aus dem Staunen nicht mehr heraus: Richtig voll und lebendig ist sie geworden, diese Show rund um den Kundendialog, der ich eigentlich bereits vor einigen Jahren, so glaubte ich zu mindest, den Rücken zugewandt hatte.

Interessante Vorträge & workshops, komplett neue Angebote neben den zahlreiche traditionelle Anbieter, wie zum Beispiel der Post, geben ein putzmunteres und interessantes Gesamtbild. Vögele wirbt in der Tat immer noch mit seiner tollen Augenkamara während neben an ganz neue Gesichter und Namen wirklich zündende Ideen zu one-to-one-Marketing anzubieten haben. Die gekonnte Vernetzung zwischen Print- und Onlinekampagnen schreitet voran. Hat man sich vor einigen Jahren noch Gedanken darüber gemacht, wie man 10.000 E-Mails gleichzeitig und personalisiert versenden kann, so findet der interessierte Besucher heute unglaublich geschickte Ideen dazu, wie man Zielkunden dazu bewegen kann, Daten freiwillig herauszurücken. Und auch der lockere Umgang mit social media scheint kein Problem mehr zu sein. Faszinierend sind auch die Antworten für eine ganz individuelle maßgeschneiderte Ansprache in der Werbung. Dank intelligenter Software und den neuen Möglichkeiten des Digitaldrucks bewegt sich endlich was.

Auf der Rückfahrt dachte ich darüber nach, warum zum Thema Verbraucherdatenschutz eigentlich so viel "Tamtam" gemacht wird. Das Postgeheimnis gibt es ja immer noch und wenn private oder persönliche Botschaften, die Sicherheit benötigen, von A nach B transportiert werden müssen, kann man ja ruhig auch mal Briefe schreiben. Die Briefumschlagindustrie schaut derzeit etwas sparsam drein, aber da ist sie immer noch, sogar auf den neuen moderneren Mailingtagen wo mehr über E-Mails als über Brief, Katalog und Post gesprochen wird.

Schlüsselkinder: Wie siehts aus mit der Betreuung von Grundschulkindern?

09.06.2010

Immerhin gibt es inzwischen die verlässliche Grundschule. Damit ist Eltern zu mindest ein wenig geholfen den beruflichen Alltag zu regeln. Der Staat, sprich die Bundesregierung unterstützt auch ausdrücklich das Konzept der Ganztagsschule. Immerhin! Wie ein solches Konzept in funktionierenden Alltag umgesetzt wird, davon konnte ich mich gestern im Rahmen der FDP-Sommerreise in Hameln überzeugen und mich bei 2 Schulleitungen schlauer fragen. Meine Eindrücke nach dem Gespräch:

Mit den finanzierten Steinen, sprich dem Bau einer Mensa, ist der Ganztagsbetrieb an Grundschulen natürlich noch nicht aufzubauen. Aber eine weitere Unterstützung scheint es in Niedersachsen für Grundschulen nicht zu geben. Das heißt, ungeschultes Personal, meist ehemalige Arbeitslose, übernehmen die pädagogische Arbeit am Nachmittag in Kooperation mit Vereinen und Elterninitiativen, sofern die Grundschule eine so genannte echte Ganztagsschule ist. Wer eine qualifizierte Betreuung möchte, der muss in die Tasche greifen. Da gibt es Hortplätze, so man Glück hat bekommt man einen, und es gibt ein freiwilliges städtisches Angebot direkt an den Schulen. Das wird in Hameln mit ca. 300.000 Euro gestützt, weil die Beiträge der Eltern, 60 Euro im Monat pro Kind, da bei weitem nicht ausreichen, um dieses Angebot mit pädagogisch geschultem Personal zu besetzen.

In Hameln gibt es insgesamt 8 Grundschulen, die eine Nachmittagsbetreuung anbieten und insgesamt 10 Gruppen. Alle samt sind mit jeweils 20 Kindern besetzt. Darüber hinaus gibt es weiteren Bedarf, die Warteliste gibt da Auskunft. Dem hohen Engagement der Schulleitungen ist es zu verdanken, dass ein vielfältiges und kindgerechtes Angebot zu Stande kommt. Und die Hausaufgabenhilfe, ein spezielles Angebot am Nachmittag, ist bereits dem Rotstift zum Opfer gefallen. Die Frage, wann auch die städtische Unterstützung gestrichen wird, blieb im Gespräch natürlich offen. Angesichts der leeren Kassen könnte, so meine Vermutung, das aber leicht passieren. Ein Schreckgespenst!

Frau Hoffmann, Leiterin einer Schule in der Hamelner Nordstadt (hier wohnen viele Kinder mit Migrationshintergrund und die nicht so Reichen) sprach sogar von der Sorge, dass hier gerade eine 2-Klassengesellschaft selbst an den Grundschulen Einzug hält. Die Eltern, die es sich leisten können, schicken ihre Kinder in die Betreuung am Nachmittag und diejenigen, die das nicht können, deren Kinder das aber eigentlich nötig hätten, können sich das eben nicht leisten. Für diese Kinder organisieren die Schulen zusammen mit den Kirchen und anderen sozialen Einrichtungen, Vereinen und Organisationen sowie ehrenamtlich tätigen älteren Schülern freiwillige Angebote zur Schularbeitenbetreuung und sinnvollen Freizeitgestaltung. Soweit die Situation derzeit.

Mit Ganztagsschule im eigentlichen Sinne hat das wenig zu tun. Der Not gehorchend helfen sich die Kommunen hier in Niedersachsen offensichtlich selbst, aber eigentlich wäre es Aufgabe des Landes, hier ein sinnvolles pädagogisches Konzept umzusetzen. Die Hamelner FDP Ratsfrau Ina Loth sprach im Gespräch sogar vom „Hamelner Modell“, dass in Niedersachsen Schule macht. Landesunterstützung Fehlanzeige? Nicht ganz. Immerhin erhalten die weiterführenden Schulen ein gewisses Kontingent an Lehrerstunden für die Nachmittagsbetreuung, so der Schulleiter Werner Heuer (Pestalozzischule, Hameln).

Familien, Väter und Mütter werden sich also weiter dafür einsetzen müssen, dass Schlüsselkinder endlich von der Bildfläche verschwinden. Da darf man nicht locker lassen! Angesichts der Probleme die wir haben, den bildungsferneren Schichten in unserer Gesellschaft die Tür zu qualifizierter Bildung offen zu halten und darüber hinaus Kindern mit Migrationshintergrund, dass sind übrigens keineswegs bildungsferne oder –unwillige Mitbürger, sinnvoll in unsere Gesellschaft zu integrieren, haben wir noch jede Menge politische Arbeit zu leisten. Im Bund, im Land und auch in den Kommunen. Steine alleine reichen nicht, um die Fachkräfte von Morgen zu qualifizieren rufe ich nach Berlin und nach Hannover! Und, sorgt endlich dafür, dass ich als Unternehmerin die Nachmittagsbetreuung der Grundschulkinder bezahlen darf, ohne dass das ein geldwerter Vorteil ist. Warum müssen meine Mitarbeiter für diese zweckgebundene Unterstützung auch noch Sozialabgaben abführen. Das ist ein Skandal!

Klassenkampf-Theater http://www.dewezet.de/portal/lokales/aktuell-vor-ort/hameln_Das-Theater-ums-Theater-und-Sparen-_arid,241052.html

25.05.2010

Selten liest man in der DeWeZet Kommentare mit einer solchen Fülle blühenden Unsinns. Artikel von Herrn Weiß vom 19.05.2010:
Theater wird zu wenig genutzt? Wenige behalten ein Privileg auf Kosten der Allgemeinheit? Man kann doch auch mal eben nach Hannover oder Detmold fahren? ...

...Und was ist mit denen, die nicht fahren, weil sie kein Auto haben, weil sie nachts nicht mehr fahren können, die noch keinen Führerschein haben, oder die erst um 19.00 Feierabend haben?... Und es bleibt bei dem Artikel von Herrn Weiß nicht bei solchem Unsinn!...

Er versteigt sich auch noch zu der Behauptung, Theater diene den „Reichen“. Endlich wissen die Theaterabonnenten – darunter viele Senioren – und alle anderen vielen Tausend Theaterbesucher, das sie reich sind!
Ja, Kultur macht reich! Nämlich das Leben unserer Stadt!
Frau Lippmann (OB) jedenfalls hat das erkannt. Ich zitiere: „Eine Stadt wie Hameln, die Zentrum einer ganzen Region ist, braucht einen kulturellen Anker zum Erhalt und zur Weiterentwicklung urbanen Lebens. Das qualitätsvolle Angebot unseres Theaters ist eine unerlässliche Größe im städtischen Leben und strahlt weit in die Region aus“. Mit dem Klassenkämpfer-Weltbild das der Redakteur in seinem Kommentar zeichnet, stimmt dies natürlich nicht überein. Ihm sei deshalb folgendes gesagt:
Kultur und Theater bedeuten Bildung.
Und wie nötig diese wäre, würde sein Kommentar zeigen, so man diesen nur ernst nehmen müsste. Tue ich aber nicht, und vermute, dass die Absicht des Autors die folgende ist: Über das Stilmittel Provokation soll doch bitte eine Diskussion in Gang kommen. Wir sind doch nicht bei "Bild Dir Deine Meinung!" Meinen Diskussionsbeitrag haben Sie jetzt trotzdem, Herr Weiß.

Staatsexamen Chemie in Wuppertal: Unglaubliche Zustände

13.05.2010

Einfach unglaublich, was eine Studentin, die immerhin je Semester 700 Euro legt, so während ihrer Prüfung mitmachen muss:

Das Prüfungsamt hat 1 x die Woche 4 Std. geöffnet, die einzige Sachbearbeiterin wird nicht vertreten, wenn sie krank ist. Sie ist zuständig für den Buchstaben A-L und eigendlich ständig überfordert. Wenn dann doch mal ein Termin steht, dauert es Wochen, bis ein Professor über Mail antwortet und für die Examensarbeit, die irgendwo in eine Kiste gestopft wird, erhält man nicht mal nen Eingangsstempel.

Das sind nur einige der Knüppel, die den Studierenden täglich zwischen die Beine geschmissen werden.

Meine Meinung: Die verlängern die Studienzeit um länger Gebühren zu kassieren. Das auch bei einem naturwissenschaftlichen Fach - und da herrscht absoluter Lehrermangel. - Das ist einfach wiederlich!

Ob das wohl unter rot-rot-grün besser wird? - Nee - gewiss nicht!

Für mich ein Beispiel für unser schlechtes Bildungssystem. Und da lehnt die FDP jetzt Regierungsverantwortung in NRW ab und leckt ihre Wunden. Absolut unverständlich!

Hoffentlich macht das Beispiel erfolgreicher privater Hochschulgründung weiter Schule!

Hameln wird zum Standort der "Hochschule Weserbergland" http://www.dewezet.de/portal/lokales/aktuell-vor-ort-.html

11.05.2010

ENDLICH - UNSERE REGION ERHÄLT EINE HOCHSCHULE! Den Initiatoren und Akteuren sei Dank.

Ein unglaublich schönes Beispiel für PPP (Private Partnership) lässt in diesen unsicheren Zeiten hoffen: "Die Hamelner haben am Montag vom Wissenschaftsrat in Bonn die Genehmigung für den Hochschulbetrieb erhalten." Nun muss zwar das niedersächsische Wirtschaftsministerium noch zustimmen, aber, so ist zu lesen: "Die Zusage gilt als wahrscheinlich".

Jedes Unternehmen, dass im Weserbergland qualifizierte Mitarbeiter sucht und weiß, wie schwierig es ist junge Leute hier in der Region zu halten, dürfte angesichts dieser freudigen Botschaft heute feiern. Das stärkt unsere regionale Wirtschaft wirklich.

Seit einigen Jahren genießt mein Unternehmen, die a.b.media gmbh, die Vorzüge der qualitativ hochwertigen  Weiterbildungsseminare der Einrichtung bereits und wir wünschen uns seit längerer Zeit, dort einmal eine junge Nachwuchskraft dual studieren zu lassen. Die Aussichten steigen da jetzt erheblich.

wir wünschen uns für die Region, dass die Saat aufgeht und die neue Hochschule Weserbergland i.G. (in Gründung) viele junge Menschen nach Hameln lockt. Der Rattenfänger von Hameln lockt ja leider eher die "Jungen Alten" in Bussen nach Hameln. ;)

Ich kann mir in etwa vorstellen, wie viel Arbeit in der Bewerbung steckte beglückwünsche und danke Dr. Langer, Herrn Bandick und allen anderen Beteiligten für/zu ihre Vision und das zielstrebige Arbeiten an der Realisation. Mein Team im Unternehmen freut sich sehr mit Ihnen allen.

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