Guten Tag bei Kathrein Bönsch im Web!

Als ehemalige familienfreundliche Unternehmerin bleibe ich an vielen Themen und Maßnahmen interessiert, die helfen, die Auswirkungen des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels abzumildern und die Bedingungen für Familien zu verbessern. Außerdem bin ich Talente- und Karrierecoach. Ich helfe Menschen, Gruppen und Teams sich selbst zu helfen und eigene Potenziale (neu) zu entdecken und erfolgreich zu leben.

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Ein wunderbarer Sonntag im

24.10.2010

Endlich mal wieder in Wuppertal!

Zugegeben, es ist wie immer: Regen, kalt, ungemüdlich und grau in grau. Halt Wuppertaler Wetter und die Schwebebahn fährt auch nicht. Es scheint so, dass die Kassen der Stadt mindestens so leer sind, wie die in Hameln auch. Trotzdem riecht es lecker, die Spaziergänge auf den Anhöhen machen Spaß und es ist toll die alten Freunde zu treffen. Ach ja, nicht zu vergessen: DIe Uni steht in der Tat auch noch. Und hier darf meine Tochter Morgen ihr Chemieexamen ablegen.

Tags: Wuppertal

Gedanken zu unbegrenztem Wirtschaftswachstum

17.09.2010

Wie wäre es mit Aristoteles als einen immer noch aktuellen Analysten:

Oikonomeia als die Lehre von der richtigen Haushaltung.

Will heißen: Ziel des (wirtschaftlichen) Handelns und das Handeln selbst können laut dem verdienten Philosophen nicht unbegrenzt sein.

Schon deshalb, weil ein unbegrenztes Ziel nicht erstrebenswert ist.

Eben weil das Streben auf einen unbegrenzten Zweck hin ins Leere geht und somit sinnlos ist. Oikonomeia als gesellschaftlich verantwortliches Handeln wird dagegen durch Maßhalten gekennzeichnet.

Schon Aristoteles hat das menschliche Phänomen des „Immer-Mehr-Haben-Wollens“ erkannt. Was sich für ihn in der so genannten Gelderwerbskunst, der so genannten Chrematistik, ausdrückt: Geld nicht mehr als Tauschmittel, um sich mit lebensnotwendigen Gütern zu versorgen, sondern als Mittel, noch mehr Geld anzuhäufen. Damit findet die Chrematistik eben keine natürliche Grenze mehr, weil Geld beliebig vermehrbar und anzuhäufen ist.

Und sie kennt auch keine Begrenzung des erwirtschafteten Reichtums, da dieser nicht länger ein Mittel für vernunftbedingte Zwecke ist, sondern unbegrenzter Selbstzweck. (Quelle: Dietmar A. Schulte, Wuppertal)

Mediengestalterausbildung Nds: Warum plötzlich 2 Tage Schule?

15.09.2010

Wenn die jungen Leute direkt nach der Schule in unserem Betrieb mit ihrer Ausbildung starten, wäre es wünschenswert, wenn wir sie erst einmal hier im Betrieb behalten könnten um ihnen die notwendigen Basics beizubringen. Wie telefoniere ich richtig, was ist ein Gespächsprotokoll, was sind meine Rechte und Pflichten, wie funktioniert die Datei- und Papierablage, was ist Projektverwaltung und vieles mehr stellt die jungen Leute vor große Herausforderungen. Alles ist neu, alles ist anders und oben drauf müssen sie erst einmal im Team ankommen.

Sie sollen viele neue Dinge und die Zusammenhänge verstehen lernen.

Sie sollen die Unternehmensleitlinien lernen, einen gewissen Dresscode mit bekommen, viele, viele kleine Dinge bei der richtigen Kommunikation lernen und sie sollten möglichst schnell in der Praxis ankommen. Sie müssen die Kunden kennen- und wertschätzen lernen, sie brauchen Verständnis für die Zusammenhänge im Betrieb und sie benötigen betriebswirtschaftliches Denken, selbst wenn sie bei uns Mediengestalter und Designer als Beruf erlernen sollen.

Warum dann 2 Tage Schule in der Woche?

In den vergangenen Jahren reichte es aus, wenn sie einen Tag in der Woche in der Schule verbrachten. Und das ist nun aber leider vorbei! Als ich unsere neue Azubiene nun fragte, was macht ihr da denn so und sie mir ihren schulischen Tag schilderte, kamen mir leichte Zweifel am System:

Ist es wirklich notwendig, die sportlichen und religiösen Fähigkeiten einer Abiturientin zu trainieren? Benötigt sie wirklich Grundkenntnisse in Deutsch, Politik und Englisch? Ich hätte sie doch gar nicht eingestellt, wenn da irgendwelche Defizite zu vermuten wären. Was hat sie davon, wenn sie in Sport eine EINS auf ihrem Zeugnis findet? Doch eher rein gar nichts.

Nun ist es nicht so, dass ich glaube, jeder Schulabgänger sei in den Grundfächern perfekt und fertig, wenn er seine Ausbildung beginnt. Aber gerade in unserem Bereich gibt es nahezu nur Abiturienten und Fachoberschulabsolventen, die sich für die Ausbildung interessieren. Da sollte man differenzieren! Und wenn die 2 Tage schon einen Sinn machen sollen, dann sollte doch bitte fachbezogen gelernt werden dürfen.

Was denken Sie darüber?

Mir graust es: Lohnnebenkosten steigen!

06.07.2010

Die Schlagzeile der Zeit "Koalition lässt die Kassen kassieren" lässt mich erst ein Mal tief durchatmen. Also, Arbeit ruhen lassen und erst einmal lesen, was bei dem Gesundheitsreförmchen heraus gekommen ist.

Also: Es bleibt alles beim Alten. Philipp Rösler muss gute Miene zu diesem Spiel machen, ob er will oder nicht. Er hat ein riesiges Loch zu stopfen und alle Politgrößen um ihn herum scheinen immer noch der Meinung zu sein, es ginge mit den traditionellen Mitteln. Mut zu einer wirklichen Reform hat niemand! Angesichts des eh schon schlechten Images der Regierung mag der ein oder andere das ja verstehen. Als Unternehmerin, die jeden Pfennig 3 Mal verdienen muss - ein Mal für die Mitarbeitergehälter - ein Mal für die allgemeinen Lohnnebenkosten und ein Mal für die sonstigen Kosten - bin ich langsam sehr ungeduldig, ja eigentlich sogar richtig wütend.

Mir ist schon klar, dass wirkliche Reformen Zeit brauchen und dass dazu auch gegenseitiges Verstehen und ein fairer Umgang der Koalitionspartner notwendig wäre. Wenn man das Gefühl hätte, da kommt etwas in Bewegung, da geht etwas voran, die Karre wird langsam aus dem Dreck gezogen, dann wäre es ja in Ordnung. Aber, weit gefehlt! Weder Arbeitgebern noch Arbeitnehmern wird dieses weitere verschieben notwendiger Schritte gerecht. Eine Steigung der Lohnnebenkosten ist wie eine halbe Wurzelbehandlung, die den Eiterherd sich weiter ausdehnen lässt. Ich rufe nach Berlin: Denkt doch einmal an den demografischen Wandel. Der wird doch die Gesundheitskosten weiter explodieren lassen. Das wissen doch alle!

Spiegel Online sieht in seinem Statement "Schwarz-gelber Kompromiss" sogar eine gemeinsame ablehnende Haltung der Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände!

Tut mir leid: Das ist kein schwarz gelber sondern eindeutig ein fauler Kompromiss! Wieder eine 5 für die Regierungsbank. Und ich glaube nicht, dass sich Philipp Rösler damit rund um wohl fühlt.

Social Media werden Kommunikationsverhalten von Unternehmen verändern!

23.06.2010

Für mich steht fest: Unternehmen, die erfolgreich über die Social Media Plattformen kommunizieren, verschaffen sich Wettbewerbsvorteile. Erfolgreich heißt dabei aber nicht mit „Kanonen auf Spatzen schießen“, oder „viel hilft viel“. Geduld im Aufbau eines vertrauensvollen Verhältnisses zum Konsumenten gewinnt an Bedeutung und platte Werbebotschaften und eine Produktwerbung, die nicht ehrlich und glaubwürdig ist, wird zunehmend aus den Märkten verschwinden.

Ist ja eigentlich gut, wenn die gute alte Empfehlung mehr Einfluss auf die Kaufentscheidung gewinnt. Ein Vorteil für Konsumenten und Produzenten qualitativ hochwertiger Produkte.

Hab zur geduldigen, erfolgreichen Unternehmens- und Produktkommunikation im Zeitalter der Social Media Plattformen ein wunderbar passendes Bild in einem der vielen Bücher gefunden, die ich derzeit zum Thema lese. Ich gebe es mal frei wieder:

Stellen Sie sich vor, Sie sitzen in einer Bar und wollen eine attraktive Dame zu einem Drink einladen. Diese lächelt Sie an und freut sich. Sie würden sie bestimmt fragen, was sie gern hätte und Sie würden sich vorstellen und bestellen. So oder ähnlich, im übertragenen Sinn, verhält sich der kluge Kommunikationsverantwortliche. Der jenige, der die sozialen Internetnetzwerke noch nicht verstanden hat, wird wahrscheinlich zu folgendem Verhalten greifen: Er zerrt die Dame am Arm aus der Bar, stupst sie ins Auto und fährt mit ihr nach Hause, denn dort hat er noch ein Bier im Kühlschrank. Erfolgreich wird dieses Verhalten eher nicht sein. Heißt: wer versucht mit dem Holzhammer Verbraucher auf seine Produkte aufmerksam zu machen, der wird nicht erfolgreich sein. Klar! (gelesen in SOCIALNOMICS von Erik Qualmann)

Wobei, dass muss ich zugeben, Geduld ist eine Tugend, die wir in der schnelllebigen Zeit erst wieder lernen müssen.

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