Guten Tag bei Kathrein Bönsch im Web!

Als ehemalige familienfreundliche Unternehmerin bleibe ich an vielen Themen und Maßnahmen interessiert, die helfen, die Auswirkungen des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels abzumildern und die Bedingungen für Familien zu verbessern. Außerdem bin ich Talente- und Karrierecoach. Ich helfe Menschen, Gruppen und Teams sich selbst zu helfen und eigene Potenziale (neu) zu entdecken und erfolgreich zu leben.

Wie viele Förderer braucht die Wirtschaft?

27.06.2012

Herr Meyer, Vorsitzender des Arbeitgeberverbandes (AdU), hat mit seiner heute in der DEWEZET besprochenen Vision zur Wirtschaftsförderung absolut Recht: Mit einem gemeinsamen Auftreten und einer gemeinsamen Vermarktung hätte der Wirtschaftsraum größere Chancen als mit Klein-Klein-Aktivitäten in den einzelnen Kommunen. Da unterstützt die Weserbergland AG mit Ihrer Imagekampagne „Wirtschaft Weserbergland“ zur Entwicklung des Wirtschaftsraumes ja auch schon im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Das Ziel, dass alle ohne Kirchturmdenken an einem Strang ziehen, ist dabei vielleicht noch nicht erreicht, aber der Weg ist richtig. Schlagkräftige Wirtschaftsförderung vor Ort, hier in Hameln, hat natürlich noch viel mehr Aufgaben als die Vermarktung der Wirtschaftsregion und das Ausfüllen von Förderanträgen im „Back Office“: Ich sehe die Aufgaben der Wirtschaftsförderung vor Ort auch in der wertneutralen, unbürokratischen und zügigen Beratung und Begleitung unserer Wirtschaftsbetriebe bei allen Fragen, die das Unternehmen in Bezug auf Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Mitarbeiterweiterbildung, Fachkräftemangel, Investitionen und Bauvorhaben hat. Und dafür wünsche ich mir eine Person direkt vor Ort die sich wirklich kümmert. Wir sollten Unternehmens- und unternehmerfreundliche Kultur in Hameln stärken und pflegen!

Gedanken zu unbegrenztem Wirtschaftswachstum

17.09.2010

Wie wäre es mit Aristoteles als einen immer noch aktuellen Analysten:

Oikonomeia als die Lehre von der richtigen Haushaltung.

Will heißen: Ziel des (wirtschaftlichen) Handelns und das Handeln selbst können laut dem verdienten Philosophen nicht unbegrenzt sein.

Schon deshalb, weil ein unbegrenztes Ziel nicht erstrebenswert ist.

Eben weil das Streben auf einen unbegrenzten Zweck hin ins Leere geht und somit sinnlos ist. Oikonomeia als gesellschaftlich verantwortliches Handeln wird dagegen durch Maßhalten gekennzeichnet.

Schon Aristoteles hat das menschliche Phänomen des „Immer-Mehr-Haben-Wollens“ erkannt. Was sich für ihn in der so genannten Gelderwerbskunst, der so genannten Chrematistik, ausdrückt: Geld nicht mehr als Tauschmittel, um sich mit lebensnotwendigen Gütern zu versorgen, sondern als Mittel, noch mehr Geld anzuhäufen. Damit findet die Chrematistik eben keine natürliche Grenze mehr, weil Geld beliebig vermehrbar und anzuhäufen ist.

Und sie kennt auch keine Begrenzung des erwirtschafteten Reichtums, da dieser nicht länger ein Mittel für vernunftbedingte Zwecke ist, sondern unbegrenzter Selbstzweck. (Quelle: Dietmar A. Schulte, Wuppertal)

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