Guten Tag bei Kathrein Bönsch im Web!

Als ehemalige familienfreundliche Unternehmerin bleibe ich an vielen Themen und Maßnahmen interessiert, die helfen, die Auswirkungen des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels abzumildern und die Bedingungen für Familien zu verbessern. Außerdem bin ich Talente- und Karrierecoach. Ich helfe Menschen, Gruppen und Teams sich selbst zu helfen und eigene Potenziale (neu) zu entdecken und erfolgreich zu leben.

Meine ersten Eindrücke aus dem „Tal der Wupper“

12.05.2015

Nun sind bereits drei Monate ins Land gegangen, wie die Zeit rennt, in denen ich meine alte und neue Heimat, Wuppertal, wiederentdecken darf. Zu einigen Punkten denke ich: Eigentlich hat sich nichts geändert in den letzten 20 Jahren! Aber das stimmt natürlich nicht wirklich. Auf jeden Fall machen mir die Stadt und die Menschen die Umgewöhnung sehr leicht. Das ist schön.

Die Schwebebahn

Ich habe es einfach noch nicht geschafft, mit dem hängenden Unikum mal wieder durchs Tal in luftiger Höhe zu wackeln. Ist ja alles fein herausgeputzt und umgebaut, das sehe ich schon auch: Neue Träger, neu Waggons, neue Stationen und weniger Lärm für Anwohner. Aber, für mich als neue Ehemalige ist das alles noch sehr gewöhnungsbedürftig. Ich habe ja noch täglich die muffeligen Schaffner genießen dürfen, auf den alten Holzbänken gesessen, im Raucherabteil nach Luft gerungen und Tuffis Absturz schon fast persönlich erlebt. Mir fehlen jetzt die alten Bahnhöfe im Stadtbild, auch wenn ich weiß, dass die garantiert nicht barrierefrei zu gestalten waren. Aber davon abgesehen, ohne Schwebebahn würde Wuppertal derzeit mal wieder echte Probleme haben. Denn es ist das einzige Fortbewegungsmittel, das wirklich problemlos über die Großbaustelle rund um den Bahnhof hinweg schwebt und dort auch zentral mitten in der City anhält.

Die City

Die Stadt ist bitterarm, das spürt man an vielen Ecken. Hohe Arbeitslosigkeit und kaputte Straßen sind allerdings nicht wirklich neu – gab es vor 20 Jahren auch schon. Vom Niedergang der Textilindustrie scheint sich die Stadt nach wie vor nicht erholt zu haben. Aber natürlich gibt es jede Menge neue Geschäfte, Gebäude, neue Angebote und auch das Shoppen ist einfach netter als in einer Kleinstadt. Gerade die gute alte Elberfelder City hat sich durch das ECE und die Großbaustelle am Bahnhof, so mein Eindruck, gewaltig verändert.

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