Guten Tag bei Kathrein Bönsch im Web!

Als ehemalige familienfreundliche Unternehmerin bleibe ich an vielen Themen und Maßnahmen interessiert, die helfen, die Auswirkungen des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels abzumildern und die Bedingungen für Familien zu verbessern. Außerdem bin ich Talente- und Karrierecoach. Ich helfe Menschen, Gruppen und Teams sich selbst zu helfen und eigene Potenziale (neu) zu entdecken und erfolgreich zu leben.

Klassenkampf-Theater http://www.dewezet.de/portal/lokales/aktuell-vor-ort/hameln_Das-Theater-ums-Theater-und-Sparen-_arid,241052.html

25.05.2010

Selten liest man in der DeWeZet Kommentare mit einer solchen Fülle blühenden Unsinns. Artikel von Herrn Weiß vom 19.05.2010:
Theater wird zu wenig genutzt? Wenige behalten ein Privileg auf Kosten der Allgemeinheit? Man kann doch auch mal eben nach Hannover oder Detmold fahren? ...

...Und was ist mit denen, die nicht fahren, weil sie kein Auto haben, weil sie nachts nicht mehr fahren können, die noch keinen Führerschein haben, oder die erst um 19.00 Feierabend haben?... Und es bleibt bei dem Artikel von Herrn Weiß nicht bei solchem Unsinn!...

Er versteigt sich auch noch zu der Behauptung, Theater diene den „Reichen“. Endlich wissen die Theaterabonnenten – darunter viele Senioren – und alle anderen vielen Tausend Theaterbesucher, das sie reich sind!
Ja, Kultur macht reich! Nämlich das Leben unserer Stadt!
Frau Lippmann (OB) jedenfalls hat das erkannt. Ich zitiere: „Eine Stadt wie Hameln, die Zentrum einer ganzen Region ist, braucht einen kulturellen Anker zum Erhalt und zur Weiterentwicklung urbanen Lebens. Das qualitätsvolle Angebot unseres Theaters ist eine unerlässliche Größe im städtischen Leben und strahlt weit in die Region aus“. Mit dem Klassenkämpfer-Weltbild das der Redakteur in seinem Kommentar zeichnet, stimmt dies natürlich nicht überein. Ihm sei deshalb folgendes gesagt:
Kultur und Theater bedeuten Bildung.
Und wie nötig diese wäre, würde sein Kommentar zeigen, so man diesen nur ernst nehmen müsste. Tue ich aber nicht, und vermute, dass die Absicht des Autors die folgende ist: Über das Stilmittel Provokation soll doch bitte eine Diskussion in Gang kommen. Wir sind doch nicht bei "Bild Dir Deine Meinung!" Meinen Diskussionsbeitrag haben Sie jetzt trotzdem, Herr Weiß.

Freundeskreis Theater Hameln

11.04.2010

Um die kommunalen Finanzen ist es bekanntlich nicht gerade zum Besten gestellt. Kürzungen sind überlebensnotwendig. Da ist es nicht verwunderlich, dass auch im Bereich Kultur kräftig gestrichen und gekürzt wird. Ein gutes kulturelles Angebot ist zwar für die Wohnqualität in einer Stadt wichtig, aber meist sind es die kulturellen Einrichtungen, Theater, Museen, Oper etc., die eben nicht überlebenswichtig sind.

Erste Wirkungen der Streich- und Kürzungslisten erleben wir nicht nur hier in Hameln (10% am Theater einsparen), richtig heftig spüren es die Einwohner meiner Heimatstadt Wuppertal. Hier soll der Betrieb des Theaters voll eingestellt werden. Das Schauspielhaus, in dem mein Interesse an gutem Schauspiel vor weit mehr als 30 Jahren erwachte, soll geschlossen werden. Die Kassen der Stadt Wuppertal sind leer, die Stadt wäre vermutlich längst pleite, wäre sie ein Wirtschaftsbetrieb. Mehr dazu unter:

Theater-Kahlschlag in Wuppertal - Protest gegen die Tränenliste auf Spiegel.de.

Für mich ist das einfach ein Schock. Ich freue mich über jede Initiative, die versucht, diese Schließung zu verhindern und da auch ich nicht einfach untätig bleiben möchte und mich für die kulturelle Vielfalt einsetzen möchte, irgendetwas Positives tun möchte, engagiere ich mich ab sofort im "Freundeskreis des Theaters Hameln".

Tags: Kultur

POLO stellt in Hameln aus

01.10.2007

Kunst und Kultur sind aus meiner Sicht ein wichtiger Baustein für das Regionalmarketing und ein Motor für die Entwicklung außerhalb der großen Zentren. Die Förderung von Musik, Literatur, Bildende Kunst und anderer kreativer Bereiche ist nicht nur geistige Inspiration.

So halte ich z.B. Existenzgründungen in der Kulturwirtschaft für lobens- und förderungswürdig.

Und, ob Sie es glauben oder nicht: Kulturtouristische Projekte sind auch künftig, selbst wenn es bei der EWR nun mal überhaupt nicht geklappt hat, im Rahmen der niedersächsischen Tourismusförderung weiter zu unterstützen. Denn gerade im ländlichen Raum freuen wir uns doch über interessantes kulturelles Leben!

Ich selbst leiste jetzt einen kleinen Beitrag zur Kulturförderung im Weserbergland: Ich habe Andre Poloczek, einen wirklich guten und bekannten Cartoonisten gebeten, unsere trüben Novembertage durch seine Ausstellung aufzupeppen. Kommen Sie, staunen Sie und lachen Sie über grafische Alltagssatire der besonderen Art. - Eben ganz POLO ein Rheinländer, wie ich.

Hamelner Marketing und Tourismus GmbH, Deisteralle 1, 31785 Hameln vom 05.11.07 bis zum 25.11.2007. Öffnungszeiten Mo-Fr.: 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr, Sa. und So. 9:00 - 13:00 Uhr.

Tags: Kultur
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