Guten Tag bei Kathrein Bönsch im Web!

Als ehemalige familienfreundliche Unternehmerin bleibe ich an vielen Themen und Maßnahmen interessiert, die helfen, die Auswirkungen des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels abzumildern und die Bedingungen für Familien zu verbessern. Außerdem bin ich Talente- und Karrierecoach. Ich helfe Menschen, Gruppen und Teams sich selbst zu helfen und eigene Potenziale (neu) zu entdecken und erfolgreich zu leben.

Gesamt: 7 Treffer

Zum Jahreswechsel Mut zur Langeweile

27.12.2017

Was für ein Jahr! Achterbahn fahren kann ja durchaus Spaß machen. Trotzdem, manchmal sind mir die Höhen und Tiefen in diesem Jahr so manches Mal zu heftig gewesen. Ich bin nicht mehr gern auf der Rennbahn des Lebens unterwegs. Der Geschwindigkeitsrausch, in dem der Alltag häufig mal an mir vorbeigehechelt ist, der ging mir 2017 wirklich von Zeit zu Zeit gewaltig auf die Nerven. Damit bin ich offenbar nicht allein. Wie oft höre ich auch im Coaching: "Ach, wäre es doch ein bisschen ruhiger in meinem Leben." "Ach, wenn ich wenigstens morgens nicht erst einmal eine Stunde im Stau stünde." "Ach, ich wünsche mir so sehr ein wenig mehr Zeit." ... Bei diesen Äußerungen werde ich dann auch ganz schön nachdenklich und frage mich und mein Gegenüber jedes Mal, was wir wohl selbst tun könnten, damit es etwas harmonischer in unserem kleinen Leben werden könnte.

Ist es nicht manchmal so, dass wir am Grad unseres "Gestresstseins" und unseres übervollen Terminkalenders unseren eigenen Wert festzumachen glauben? Wer viel zu tun hat, nie Zeit hat, immer den Schreibtisch voller Arbeit hat, der soll wichtig sein? Was für ein bemerkenswerter Holzweg! Spaß macht das nicht. Aus der rasanten Achterbahn mal aussteigen, wann immer es geht, das macht mir wirklich mehr und mehr Freude. Ich halte vorübergehende Phasen von wohltuender Langeweile sehr gern aus und fühle mich dabei keinesfalls mies oder gar wertlos.

Langeweile ist meine neu gewonnene Freiheit des Alters, die mir von Tag zu Tag lieber und teurer wird. Herrlich! Ich spüre dabei jedes Mal, wie mir Muskeln wachsen, wie meine Kreativität Purzelbäume schlägt und meine unbändige Freude auf den nächsten Tag wächst.

Ja, und diese Erfahrung wünsche ich jedem, der Mut genug hat, im nächsten Jahr "Langeweile auch mal als Gewinn und Bereicherung" zu erleben. Passieren wird dann immer noch genug, das steht ja eh fest. Allen ein frohes neues Jahr mit Mut zur Lücke im Terminkalender!

Die „heißen Eisen“ im Mitarbeitergespräch

05.07.2017

Natürlich können qualifizierte Mitarbeitergespräche vor Demotivation und dem Schreckgespenst "plötzliche Fluktuation" der sogenannten „Top-Performer“ schützen! Wie sonst wollen Sie, zum Beispiel als Chef oder Vorgesetzter den Grad der Loyalität, des gegenseitigen Vertrauens und der Motivation richtig einschätzen?

Ich höre allerdings in den Gesprächen mit Teamleitern und Chefs auch immer wieder die alt bekannten Sprüche wie: „Reisende soll man nicht aufhalten.“ „Wenn der/die Mitarbeiter/in uns nicht folgen will, dann muss er/sie halt gehen.“ „ Jeder ist ersetzbar!“ Oder auch: „Da kann man eben überhaupt nichts machen.“

Jetzt, wo der Fachkräftemangel bereits sehr lange Schatten voraus wirft, viele (Ausbildungs-)Stellen unbesetzt bleiben, unzählige sehr gut ausgebildete Mitarbeiter/-innen in absehbarer Zeit in Rente gehen werden, wird es zunehmend schwieriger, die klugen und motivierten Köpfe an den eigenen Betrieb zu binden, um sich eben nicht auf die mühselige und kostenintensive Suche nach dem passenden Ersatz zu machen. Hinzu kommt oben auf das Problem, dass nach wie vor eine große Schar an Mitarbeitern/-innen, „innerlich“ bereits gekündigt haben und nur noch durch „Dienst nach Vorschrift“ glänzen (die diversen Untersuchungsergebnisse, die man gut im Netz findet, sprechen von mindestens 15%).Alle daraus resultierenden Kosten sind hoch und beeinträchtigen die nachhaltig positive betriebliche Entwicklung enorm.

Wertvolle Talente 4.0 - Der Manager als Gastgeber?

30.06.2016

Der Manager als Gastgeber?Management 4.0 bedeutet mehr Eigenständigkeit, mehr Vertrauen, mehr Individualisierung, mehr Flexibilisierung, mehr Digitalisierung, mehr Connectivity, mehr Transparenz und mehr Intensität bei der Arbeit. Das bedeutet auch intensive Veränderung der grundlegenden Führungskultur und der Führungspraxis hin zu einer Talenteführung 4.0. Agile Führungsmodelle stehen auf Freiwilligkeit und Selbstorganisation und sie schaffen Räume, in denen Kollegen autonom und mit großer Leidenschaft arbeiten können.

Eine moderne, Richtung gebende Führungskraft erkennt und wertschätzt entsprechend die besonderen Talente eines jeden Mitarbeiters und ermöglicht jedem einzelnen Mitarbeiter fachlich und persönlich zu wachsen und zu gedeihen.

Die Generation Y möchte flexible Arbeitszeiten, flache Hierarchien, familienfreundliche Home Office-Arbeitsplätze und Führungskräfte/Manager, die ihnen ermöglichen, ihren Job gut zu machen und ihre Ideen einzubringen.

Das alles ist leichter gesagt als getan ...

Sonnenglückssch(w)einchen nutzen Veränderung als eigenen Treiber – immer? Oder nutzen sie auch noch weitere Tugenden?

19.02.2016

61785652-countrypixel-fotolia.comHeute erwachte mein Widerspruchsgeist gar sehr, als ich über eine Person las, die stets dann, wenn Sie besonders erfolgreich ist, sofort weiterzieht um neue Herausforderungen auszuprobieren und sich und ein Team, also einen ganzen Stab treuer Seelen, weiterzuentwickeln. Glanzvoll wurde mir dabei eine Art „besonders intelligentes, mutiges“ Sonnenglückssch(w)einchen vorgestellt, das einfach immer alles super gut kann und macht. Es strengt sich besonders an, es ist besonders kreativ, es liebt den Nervenkitzel des unbekannten Abenteuers, kennt keine Furcht, benötigt keine Hängematte, keinen doppelten Boden, tritt nie auf der Stelle und zieht unzählige Menschen, Manager, Karrierebewusste, Chefs und Studierende als Topparadebeispiel in seinen Bann.

Der Coach ist kein Hobbypsychologe!

04.02.2016

Immer wieder werde ich gefragt, wie läuft eigentlich so ein Coaching bei Dir genau ab. Das ist natürlich kaum zu beantworten, denn den Ablauf bestimmen der Coachee und der Coach ja gemeinsam ganz individuell. Ein paar Dinge zum Start laufen allerdings oft ähnlich und die möchte ich versuchen mal kurz beschreiben.

Am Anfang steht immer ein persönliches Problem oder eine persönliche Fragestellung mit der ein Kunde sich gerade beschäftigt und wo er gerade nicht weiter kommt, Entscheidungsunsicherheiten spürt oder den „Wald vor lauter Bäumen“ nicht sieht, also den Überblick verloren hat.

Mag der ein oder andere denken: Persönlich? - Was hat das mit der Karriere zu tun, den täglichen Veränderungen, dem Unternehmensmanagement, der Qualität eigener Führung oder der Teamentwicklung? Sind da nicht eher die fachlichen Fragen entscheidend? Im Beruf ist doch eher Sachlichkeit und Systematik gefragt! ....

Gesamt: 7 Treffer
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