Guten Tag bei Kathrein Bönsch im Web!

Als ehemalige familienfreundliche Unternehmerin bleibe ich an vielen Themen und Maßnahmen interessiert, die helfen, die Auswirkungen des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels abzumildern und die Bedingungen für Familien zu verbessern. Außerdem bin ich Talente- und Karrierecoach. Ich helfe Menschen, Gruppen und Teams sich selbst zu helfen und eigene Potenziale (neu) zu entdecken und erfolgreich zu leben.

Was heißt hier „Talent“?

16.12.2015

Talentcoaching im WTecWenn ich mir unser trotz aller positiven Signale immer noch recht reformresistentes Bildungssystem anschaue, in dem Schule in erster Linie ein Ort der Wissensvermittlung ist, in dem die so genannten „Schulversager“, durchaus auch viele intelligente Querdenker und Individualisten mit starkem Rückgrat, nicht gut klar kommen, weil sie aus dem Rahmen fallen, dann bin ich es manchmal einfach leid. Traurig für junge Leute, traurig für meine Enkel, schade für die Gesellschaft! Denn in der Wirtschaft, also an den Arbeitsplätzen, werden Querdenker und kreative Mitdenker die aus dem Einheitsbrei hervorstechen, ihre Talente ausleben und eigenverantwortlich als ehrgeizige und emotional intelligente Spitzenfachkräfte, als „Unternehmer im Unternehmen“ ja dringend gebraucht.

Ganz zu schweigen von den Auswirkungen des Systems auf vermeintlich „schwächere“ Schüler, oder einseitig begabte, die nicht richtig lernen ihre Stärken zu entwickeln, weil sie ständig ausschließlich an ihren Fehlern gemessen werden und auch daheim manchmal wenig Unterstützung erfahren, weil ihre Eltern entweder überfordert, zu ehrgeizig mit dem Nachwuchs oder zu desinteressiert sind.

Lassen wir damit ganz normale Talente einfach zu oft rechts und links brach liegen?

Karrierecoaching anzubieten!

03.11.2014

Auch wenn ich derzeit noch in DCV-zertifizierte Ausbildung bin, habe ich die Möglichkeit Ihnen zu recht günstigen Konditionen in allen Fragen rund um Ihre Karriere als Coach zur Seite zu stehen. Ganz gleich, ob Sie mit dem Gedanken spielen, sich selbstständig zu machen, ob Sie bei Ihrem nächsten Karriereschritt Begleitung wünschen oder ob Sie Hürden empfinden, die SIe gerne bearbeiten möchten. Ich bin sehr gern an Ihrer Seite. Und da ich ja noch nicht ganz fertig bin, werde ich von einem Supervisor begleitet, der den Coachingprozess mit anschaut und mir zahlreiche Tipps und weitere Infos geben kann.

Bitte rufen Sie mich an und vereinbaren Sie einen Termin zu einem Vorgespräch, in dem ich Ihnen konkret erkläre, wie ein Coaching abläuft, was es kostet und was es Ihnen bringen kann.

Nebenstehend finden Sie auch erste Informationen zum Thema.

Familienpolitik ist für ein Ja zum Kind oft zu unattraktiv.

04.02.2013

Heute war, ohne genauere Hintergrundinformationen zu liefern, eine Studie zur Familienpolitik eines der Leitthemen der Medien.

Und es Bedarf auch keiner hellseherischer Fähigkeiten, um auch ohne Studie und Auswertung derselben festzustellen, dass alle derzeitigen Maßnahmen des Staates, ob Kindergeld, Familienversicherung, Erziehungsgeld und weitere Freibeträge und Vergünstigungen, nicht zu einer Entscheidung pro Kind beitragen können.

Wer sich für Kinder entscheiden möchte, der braucht Sicherheit, also ein geregeltes Einkommen, von dem er den Nachwuchs nachhaltig gut ernähren kann, eine gute Kinderbetreuung für die Zeit nach einer angemessenen Babypause bis mindestens zum Ende der Grundschulzeit und tolerante Arbeitgeber, die auf die Bedürfnisse von Familien, Frauen wie Männer, eingehen. Punkt.

Derzeit bedeuten das Ja zu Kindern für zahlreiche Eltern und Alleinerziehende in erster Linie sozialer Abstieg bis hin zur Armut und Überbelastung durch verzweifelt geschaffene organisatorische Akrobatik, also Panik-Minikonzepte zur Betreuung. Das hat sich in den letzten 30-20 Jahren nicht wesentlich geändert.

Geändert hat sich aber die Arbeitswelt. Vom Arbeitnehmer wird zunehmend mehr Flexibilität und Mobilität erwartet. Er schlägt sich gerade in jungen Jahren mit befristeten Verträgen und Unsicherheiten durch in immer kürzeren Abständen auftretende Krisen herum.

Geändert hat sich auch die Einkommensseite. Junge Paare können auch vorrübergehend nicht mehr von einem Einkommen gut leben. Mieten, allgemeine Kosten für Auto, Lebensmittel, Energie, Kleidung und Freizeit übersteigen die heutigen normalen Nettogehälter eines Alleinverdieners schnell. Der Staat erhält ja stets einen ordentlichen Schluck aus der „Bruttopulle.“ Da hilft zwar die Elternzeit ein wenig, aber eben nur sehr begrenzt.

Verändert haben sich auch das Anspruchsdenken der jungen Leute bei Wünschen nach Wohlstand, Reisen und Konsum und ein bedeutend späterer Berufseinstieg, so scheint es zumindest, kommt dazu.

Nicht geändert hat sich aber, das lässt hoffen, eine tiefe Sehnsucht nach Ruhe und Geborgenheit im Familienkreis. Die Lust auf Nachwuchs ist gewiss geblieben, allein die Vernunft entscheidet viel zu häufig gegen den Nachwuchs.

Mag sein, dass sich die beschriebene Situation vor allem in meinem Umfeld zeigt. Der gewiss subjektive Eindruck ist aber durch eine Fülle an Erfahrungen im familiären Kreis und im familienfreundlich geführten Unternehmen entstanden.

Ich verstehe nicht, warum Politik, auch Politiker sind ja Familienmenschen und Teilnehmer an Gesellschaft, einfach blind und taub ist, wenn es darum geht, hier schnell an den richtigen Rahmenbedingungen zu arbeiten. Es könnte so viel einfacher sein.

Zum Thema Quote: Es ginge doch auch ohne!

24.09.2012

Bildung und Betreuung des Nachwuchses sind das beste Rezept gegen kommende Personalengpässe, so sieht es unter anderem das Institut der Deutschen Wirtschaft. Und genau dafür mache ich mich weiter stark. Eindeutig eine bessere Alternative als eine, wie auch immer gestaltete, Quote!

Zugegeben, als ich 25 Jahre alt war, und damals trug Frau zu Recht das „lila Halstuch“ und kämpfte für die Emanzipation, hätte ich der Quote in jeder Partei und in der Wirtschaft auf allen Ebenen bis hin zum Vorstand und dem Aufsichtsrat der großen AGs wohl Einiges abgewinnen können.

Und auch davor möchte ich die Augen nicht verschließen: die so genannte „gläserne Decke“ ist für die politisch engagierten und kompetente Powerfrauen in der FDP nach wie vor noch oft viel zu undurchlässig.

Schaue ich mir jetzt aber die Forderungen nach „Quote“ in allen Parteien, mit Ausnahme der FDP an, so muss ich feststellen: Die Politik macht gerade die Rechnung ohne die engagierten Töchter meiner Generation „Mütter“!

Unsere Töchter sind alle samt sehr emanzipiert erzogene, selbstbewusste, zu meist sehr gut ausgebildete junge Frauen mit gehobenen Ansprüchen an ihre Karriere und dem festen Willen, Karriere und Beruf zu einen. Und – sie werden gebraucht! Die Wirtschaft, der in den nächsten Jahren ca. 30% ihrer Fachkräfte einfach altersbedingt verloren gehen, werden sich um den weiblichen wie männlichen Führungsnachwuchs gleichermaßen händeringend bemühen müssen. Insofern kommt die Politik mit ihrer Quote, die meiner Generation als junge Frauen bestimmt noch geholfen hätte, verkrustete Strukturen aufzuweichen und gläserne Decken durchlässig zu machen, eindeutig 30 Jahre zu spät.

Auf alle Fälle wollen die jungen Frauen die Karriere machen möchten nicht unter dem Image der Quotenfrau leiden!

Die Frauen brauchen nicht die Quote - die Wirtschaft braucht die Frauen!

12.03.2012

Heute las ich in der Tagespresse, auch unsere Kanzlerin sei jetzt für die Frauenquote in der Wirtschaft. Die Debatte, so las ich, solle im nächsten Bundestagswahlkampf weiter geführt werden. Das wäre also dann 2013...

Während in der Politik diskutiert wird, wird in der Wirtschaft gehandelt. Ich empfehle dazu die Lektüre der Studie des genderdax, die bei Spiegel online veröffentlicht wurde: http://www.spiegel.de/karriere/0,1518,818024,00.html

Wieder einmal zeigt sich, dass Politik manchmal etwas langsam ist, wenn es darum geht, Rahmenbedingungen zu definieren und zu realisieren. Und für mich zeigt sich außerdem auch wieder, dass da um die falschen Sachen gerungen wird.

Frauen brauchen möglicherweise Unterstützung bei ihrer Karriereplanung, genau wie ihre männlichen Kollegen auch und Frauen brauchen eine Chance - eine Quote brauchen sie nicht.

Die Frauenquote, oder um Missverständnisse direkt zu vermeiden, der Frauenanteil in den Führungsetagen der deutschen und auch der europäischen Wirtschaft wird sich von selbst entwickeln, wenn die Rahmenbedingungen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf stimmen. Und da in der Politik, trotz aller gut gemeinter Bemühungen der letzten Jahre, immer noch zu wenig passiert, hilft sich die Wirtschaft eben, wie so oft, auch selbst.

Kaum eines der TOP 30 Unternehmen bietet keine betriebseigenen Konzepte zur Kinderbetreuung, um die Familien, Männer & Frauen, in Brot und Arbeit zu halten, wenn der Nachwuchs unterwegs ist. Und das hat ganz klare Sachgründe: Frauen werden als Arbeitskräfte, auch als qualifizierte Führungskräfte, dringend benötigt. Und zwar, und das rufe ich jetzt gern mal Richtung Berlin, nicht nur als Minijobberinnen und Halbtagskräfte ohne Verantwortung, sondern als qualifizierte Ingenieurinnen, Ärztinnen, Rechtsanwältinnen und Managerinnen, Mathematikerinnen, Programmiererinnen ...Politikerinnen! Und dann gern auch mal, genau wie ihre männlichen Kollegen auch, mit flexiblen Arbeitszeitkonzepten, die eine Halbtagsbeschäftigung nicht ausschließen.

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