Guten Tag bei Kathrein Bönsch im Web!

Ich bin familienfreundliche Unternehmerin und an vielen Themen und Maßnahmen interessiert, die helfen, die Auswirkungen des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels, nicht nur in der Kommunikationsbranche, abzumildern und die Bedingungen für Familien zu verbessern.

Gesamt: 57 Treffer

Warum brauchen wir dual career?

14.05.2012

Halte gerade druckfrisch das Praxishandbuch der Robert-Bosch-Stiftung und des stat. Landesamtes Baden-Württemberg zum Thema "Dual Career" in den Händen, an deren Entstehung ich selbst durch eine längere Befragung zum Thema mit beitragen durfte.

Bei der Durchsicht des Ergebnisses werde ich sehr nachdenklich, wenn ich mir überlege, was für politische Rahmenbedingungen notwendig sein werden, um in Niedersachsen und speziell für uns in Hameln die Abwanderung junger Akademiker und Fachkräfte zu stoppen.

Moderne "Dual Career Couples" sind anspruchsvoll, zumindest verglichen mit den Bedingungen, die sie vorfinden. Was wollen sie:

  • Bei mehr als 75% wollen beide berufstätig sein.
  • Sie wollen wohl Kinder, aber viele verzichten auf Kinder, solange sie bei der Karriere zurück stecken müssten.
  • Beide wollen bzw. arbeiten Vollzeit.
  • Für beide Partner spielt beim Job- und Standortwechsel die Perspektive, die auch den Partner erwartet, eine entscheidende Rolle als Entscheidungshilfe.
  • Das Durchschnittsalter der Paare liegt bei ca. Mitte 20-30 Jahren.

Entsprechend darf davon ausgegangen werden, dass der ländliche Raum es schwer haben wird, diese Paare in der Region zu halten. Denn hier gibt es zwar genügend Fachkräftemangel, zum Teil mehr als im Ballungszentrum, aber dass einem qualifizierten Paar direkt 2 Jobs angeboten werden können, ist eher selten. Aber, auch das steht zwischen den Zeilen, die jungen Frauen möchten nicht mehr zu Gunsten ihrer Partner verzichten oder zurückstecken. Und das kann ich sehr gut nachvollziehen.

Wir brauchen aber nun einmal jede Fachkraft in unserer Zukunft, denn über 600.000 Erwerbstätige weniger müssen bis 2030 verkraftet werden und das geht nur, wenn wir politisch familienfreundliche Rahmenbedingungen schaffen und diese in den Betrieben auch leben werden. Nur dann schaffen wir die Voraussetzungen, die Frauen brauchen, um beruflich aktiv zu bleiben und Kinder zu haben. Eine Voraussetzung für kleinste Abmilderungen beim "demografischen Wandel" wird die Beschäftigung unserer qualifizierten Frauen sein! Die wiederum brauchen Perspektiven und idealen Nährboden, um auch Kinder zu bekommen.

Auf uns als Unternehmer und auf unsere Politik kommt einiges zu. Dual Career Förderung ist eine Antwort, familienfreundliche Unternehmenskultur eine weitere und gute Kinderbetreuung mit qualifizierten Bildungs- und Ganztagesschulangeboten eine weitere.

Ein Gespräch mit unserem Staatssekretär im FDP geführten Wirtschaftsministerium des Landes zeigt mir deutlich, dass dort die Zeichen erkannt worden sind und das macht mich sehr froh.

Wir brauchen den freiwilligen Schulterschluss von Wirtschaft, Wirtschaftsförderung und Politik. Und dafür setze ich mich ein!

Landtagswahl Niedersachsen: Kandidatin Wahlkreis 38

26.04.2012

Bin gestern von den Delegierten der Wahlkreismitgliederversammlung ohne Gegenstimme bei einer Enthaltung für die kommende Landtagswahl aufgestellt worden. Ich gehe für die FDP im Wahlkreis Hameln/Rinteln ins Rennen und freue mich auf den Wahlkampf!

Jetzt geht es also wieder los: 

Bildung, Freiheit, Verantwortung und Wirtschaft sind meine politischen Hauptthemen.

Als Selbstständige, das liegt in der Natur der Sache, verstehe ich einiges von wachstumsorientierter Wirtschaftspolitik.

Gerade in den letzten Jahren habe ich als Unternehmerin, und das können zahlreiche Inhaber kleiner und mittelständiger Betriebe mit mir garantiert unterschreiben, von der freieren und befreienden Wirtschaftspolitik meiner FDP in Niedersachen profitiert.  

Das ist Politik mit und für die Menschen!
Denn an unserer Seite arbeiten natürlich auch unzählige Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Bei mir im Betrieb sind das allein schon „round about“ 35 Personen zusammen mit ihren Familie und einer Schaar Kinder. Viele davon sind eigentlich überzeugt liberal denkende Menschen, wenn auch derzeit kritisch - ich möchte, dass sie überzeugte Freiheitsdenker bleiben.  Für sie setze ich mich mit Herzblut und Leidenschaft ein!


Ja, und es kann ja gar nicht oft genug gesagt werden, ich stehe auch auf für solide Haushaltspolitik und Schuldenabbau. Schulden bremsen Wachstum aus! Wachstum wäre aber die denkbar beste Voraussetzung - auch für ein gesundes Wachstum in unserer Region: Wir müssen alles dafür tun, um unsere Haushalte in Ordnung bringen!  

Die Sicherung der Infrastruktur gerade in der Fläche ist bei uns vor Ort, in Hameln-Pyrmont und Schaumburg sonst einfach nicht mehr möglich. Dazu gehört, das sollte hier auch noch einmal ausdrücklich betont werden, unbedingt auch eine umweltgerechte und vernünftige, bezahlbare Energiepolitik.

Gesundes Wachstum ist darüber hinaus auch Garant für gute Bildungspolitik. (denn ganz platt gesagt gilt auch hier: ohne Moos - nix los!)

Wer mich kennt, der weiß: Ich habe was gegen jede Einheitssuppe für Kinder, Eltern, Schule und Lehrer. Ich stehe auf kindgerechte Förderung, gute Betreuung, Vielfalt und Freiheit bietet. Und auch das geht am besten mit meiner FDP.

Ich will, dass wir unseren Kindern und Enkelkindern keinen Trümmerhaufen hinterlassen. Wir können doch nicht zulassen, dass rot-grün oder welche pseudo-hipp-moderne Farbkombi auch immer, die Zukunft unserer Kinder verzockt!  

Hilfe, ich bin eine Liberale und habe eine Meinung!

11.04.2012

Das Liberale es derzeit nicht ganz leicht haben, liegt auf der Hand. Selbst schuld, mag der ein oder andere denken und irgendwie stimmt das ja auch, wenn ich an die erste Zeit in der Regierungsverantwortung auf Bundesebene denke. Da sind genügend Fehler gemacht worden und jetzt löffeln wir Liberalen ordentlich Suppe aus. Trotzdem bin ich überzeugt davon, ohne eine starke liberale Partei wäre unsere politische Landschaft ärmer. Regelwut, Verbote und immer neue Ideen zur Unfreiheit des Einzelnen werden sogar in den öffentlichen Abendnachrichten angeprangert. Nur ein Beispiel: Das Rauchverbot auf bayrischen Ausflugsschiffen im Freien. Kein Witz, bittere Realität!

Nun wird es mir aber zu bunt, denn es geht an meine Meinungsfreiheit:

Ich erhielt heute von unserer regionalen Tageszeitung die Meldung, dass man einen Leserbrief, den ich zum Thema "Schlecker" schrieb (siehe unten), nicht veröffentlichen könne, weil ich ja auch stellvertretende Vorsitzende des Stadtverbandes sei. Also nicht, dass es leider keinen Platz für diese meine Meinung gäbe, sondern, wenn ich den Redakteur richtig verstanden habe, dass meine Meinung es nicht wert ist, veröffentlicht zu werden da sie politisch ist und FDP-Nähe vermuten lässt.

Mal abgesehen davon, dass ich in der Tat eine Meinung habe, und die fast immer auch politisch gefärbt ist, also subjektiv, bin ich ja schließlich auch verantwortungsbewusste Bürgerin dieses Staates. Da verstehe ich das Ansinnen unserer Zeitung nicht, Meinungen einfach deshalb zu ignorieren, weil sie politisch sind. Das sind Meinungen nämlich sehr oft! Geht bei politischen Themen wohl kaum anders!

Mir wird ein Maulkorb verpasst, nur weil ich engagiert bin. So ist es doch! Meine Meinung zählt nicht, weil ich in der FDP aktiv bin. So ist es doch auch! Wahrscheinlich bewegen wir uns wieder auf Wahlen zu und die Redaktion unseres Tagesblattes ist vorsorglich schon mal um vermeintliche Ausgewogenheit bemüht. Und möglicherweise rufen jetzt schon die linken, die konservativen und die grünen Kräfte: Erst wir, erst kommen wir!

Nun könnte ich ja andere Personen meine Leserbriefe abschicken lassen,  aber wer weiß: Mein Mann ist ja mit mir verheiratet und findet deshalb möglicherweise kein Gehör, meine Freunde sind zum großen Teil selbst liberal und andere sind aus beruflichen Gründen unbedingt um "Neutralität" bemüht, sagen ihre Meinung also gar nicht. Andere fürchten um Nachteile am Arbeitsplatz - und so weiter.... Das nur mal am Rande zum Thema Meinungsfreiheit in Deutschland.

Ich will und werde mich nicht verstecken und meine Meinung auch weiter sagen, ob gewünscht oder nicht! Es gibt ja auch noch die sozialen Netzwerke! Ich bin überzeugt davon, Deutschland braucht den Liberalismus - jetzt erst recht. Und da unsere Tageszeitung zum Beispiel mit einer Headline "Das ist eine Schweinerei von der FDP" ja auch Politik macht, sehe ich gar nicht ein, warum ich schweigen sollte.

So ein Schmarrn: Da wird ja mal wieder so richtig Stimmung gemacht!

30.03.2012

Als ich heute, dem aktuellen Tagesgeschehen und der dazu gehörigen Berichterstattung folgend, mit einigen Kunden und Mitarbeitern/-innen über das Scheitern der Schleckerauffanglösung sprach, hörte ich Bemerkenswertes:  Viele nickten anerkennend und zustimmend zu der Entscheidung der FDP, die Steuerzahler dort nicht vor den Karren des Missmanagements der Unternehmensführung bei Schlecker spannen zu lassen.
Zuerst wurden die 11.000 Arbeitnehmerinnen total ausgebeutet und mies behandelt und jetzt soll der Staat, sprich der Steuerzahler,  für die Fehler der Vergangenheit gerade stehen und bluten! Wo kommen wir denn da hin? Der Staat ist doch kein Goldesel und kein Selbstbedienungsladen!
Mich bewegt, genau wie alle anderen auch, das Schicksal der Arbeitslosen, aber natürlich! Und ich bin froh, dass wir eine gut funktionierende „staatliche Auffanggesellschaft“ haben, nämlich die Agentur für Arbeit, die ja immerhin mehr als 60% des Lohnes übernimmt. Wo ist das denn bitte „sozial kalt“? Also heißt das im Klartext zur Kritik der SPD, unserer normalerweise sehr netten Frau Lösekrug-Möller, die ich heute in der DEWEZET lesen durfte: Keine(r) der 11000 Beschäftigten fällt in ein zu tiefes Loch! Jede(r) Mitarbeiter(in)erhält selbstverständliche Unterstützung und bei der derzeitigen Lage auf dem Arbeitsmarkt auch sicher einige Jobangebote, selbst sogar in Hameln.
Liebe Schleckerfrauen, mir tut sehr, sehr leid, dass Ihr so mies behandelt wurdet vom Arbeitgeber. Und viele, viele andere Menschen, die Euer Kündigungsschicksal einmal teilten oder teilen, gab und gibt es auch kein sanftes Kissen, auch sie müssen/mussten direkt „Stempeln“  und auf Jobsuche gehen! Da schert sich übrigens keiner drum.

Die Frauen brauchen nicht die Quote - die Wirtschaft braucht die Frauen!

12.03.2012

Heute las ich in der Tagespresse, auch unsere Kanzlerin sei jetzt für die Frauenquote in der Wirtschaft. Die Debatte, so las ich, solle im nächsten Bundestagswahlkampf weiter geführt werden. Das wäre also dann 2013...

Während in der Politik diskutiert wird, wird in der Wirtschaft gehandelt. Ich empfehle dazu die Lektüre der Studie des genderdax, die bei Spiegel online veröffentlicht wurde: http://www.spiegel.de/karriere/0,1518,818024,00.html

Wieder einmal zeigt sich, dass Politik manchmal etwas langsam ist, wenn es darum geht, Rahmenbedingungen zu definieren und zu realisieren. Und für mich zeigt sich außerdem auch wieder, dass da um die falschen Sachen gerungen wird.

Frauen brauchen möglicherweise Unterstützung bei ihrer Karriereplanung, genau wie ihre männlichen Kollegen auch und Frauen brauchen eine Chance - eine Quote brauchen sie nicht.

Die Frauenquote, oder um Missverständnisse direkt zu vermeiden, der Frauenanteil in den Führungsetagen der deutschen und auch der europäischen Wirtschaft wird sich von selbst entwickeln, wenn die Rahmenbedingungen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf stimmen. Und da in der Politik, trotz aller gut gemeinter Bemühungen der letzten Jahre, immer noch zu wenig passiert, hilft sich die Wirtschaft eben, wie so oft, auch selbst.

Kaum eines der TOP 30 Unternehmen bietet keine betriebseigenen Konzepte zur Kinderbetreuung, um die Familien, Männer & Frauen, in Brot und Arbeit zu halten, wenn der Nachwuchs unterwegs ist. Und das hat ganz klare Sachgründe: Frauen werden als Arbeitskräfte, auch als qualifizierte Führungskräfte, dringend benötigt. Und zwar, und das rufe ich jetzt gern mal Richtung Berlin, nicht nur als Minijobberinnen und Halbtagskräfte ohne Verantwortung, sondern als qualifizierte Ingenieurinnen, Ärztinnen, Rechtsanwältinnen und Managerinnen, Mathematikerinnen, Programmiererinnen ...Politikerinnen! Und dann gern auch mal, genau wie ihre männlichen Kollegen auch, mit flexiblen Arbeitszeitkonzepten, die eine Halbtagsbeschäftigung nicht ausschließen.

Gesamt: 57 Treffer
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