Guten Tag bei Kathrein Bönsch im Web!

Ich bin familienfreundliche Unternehmerin und an vielen Themen und Maßnahmen interessiert, die helfen, die Auswirkungen des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels, nicht nur in der Kommunikationsbranche, abzumildern und die Bedingungen für Familien zu verbessern.

 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 » »|

Sorgt Frauenpower in der Chefetage für mehr Wachstum?

24.01.2012

Mit dieser Frage beschäftigte sich die Studie von Ernst & Young, die diese  in 300 der größten börsennotierten Unternehmen Europas durchgeführt haben.
Die Kernaussagen finden Sie hier:
http://www.de.ey.com/Publication/vwLUAssets/Mixed_Leadership_2012/$FILE/Kernergebnisse%20Mixed%20Leadership.pdf
Die Onlineausgabe der  Zeitschrift Stern titelt dazu unter http://www.stern.de/wirtschaft/job/studie-von-ernstyoung-frauen-machen-firmen-erfolgreicher-1775302.html „Frauen machen Firmen erfolgreicher.“

Hätte man diese Studie ausschließlich in Deutschland durchgeführt, dann wäre man möglicherweise nicht mal auf 300 gehaltvolle Unternehmen gekommen, die in der Führungsspitze Positionen mit Frauen besetzt haben. Soweit die traurige Wahrheit. Würde auf der anderen Seite der Umkehrschluss auch folgerichtig sein, dann hieße das ja, Unternehmen, in denen ausschließlich Männer das Sagen haben, entwickeln sich langsamer oder nicht so erfolgreich.

Ob es da einen Zusammenhang geben könnte, dass weiß man aus meiner Sicht gewiss noch lange nicht. Da gibt es so viele Stellschrauben und Bedingungen zu berücksichtigen, dass ein objektiver Vergleich einfach gar nicht möglich sein kann. Und ich glaube, auf gar keinen Fall ließe sich am männerdominierten Führungsmanagement der deutschen Großunternehmen etwas verändern, wenn wir eine Quote hätten. Allein was hier aus meiner Sicht Abhilfe schaffen kann, ist Einsicht und bessere gesellschaftspolitische Rahmenbedingungen für Frauen und Mütter.
Eines scheint ja inzwischen unumstritten: Gemischte Teams funktionieren besser und kommen zu qualitativ besseren Ergebnissen– und auch im führenden Management kommt man ja an Teamarbeit gewiss nicht vorbei.

Da Unternehmen und Unternehmer/-innen stets darum bemüht sind, das zu tun, was sie erfolgreicher macht, ist die Studie auf dem Weg zu mehr weiblichen Führungskräften trotzdem wertvoll.

In Deutschland muss sich immer noch ein bisschen das Bewusstsein aller und das gesunde Selbstbewusstsein von Frauen wandeln. Gern denke ich da noch an meine Arbeitszeit im internationalen (finnischen) Konzern zurück: Da spielte das Geschlecht weder bei der Einstellung noch bei Beförderungen eine Rolle. Was zählte war allein die Qualifikation und natürlich der Erfolg. Und davon träume ich weiter,  gerade auch für die deutsche Wirtschaft und unsere Gesellschaft. - Schon allein wegen des Fachkräftemangels.

Wie gern würde ich zum Beispiel mal eine richtig gute Programmiererin in meinem Unternehmen beschäftigen. Bisher haben wir es "nur" geschafft, eine Webentwicklerin mit höchsten Kompetenzen im Bereich Design zu finden. Eigentlich doch schade. Oder?

Kennen Sie den Genderdax?

30.11.2011

Habe mich heute entschieden, dort auch weiter mitzumachen, obwohl nun auch ein kleiner monatlicher Beitrag für die Teilnahme erhoben wird.

Es wird ja derzeit viel gesagt über "Familienfreundliche Unternehmensführung und Frauenförderung" – wir, das heißt alle zum genderdax gehörenden Unternehmen handeln!

Der Genderdax ist eine Informationsplattform für hochqualifizierte Frauen und Unternehmen, die diese Frauen fördern, zum Beispiel durch Weiterbildung, Karriereplanung und durch Maßnahmen der Familienfreundlichkeit. – Sie ging im Frühjahr 2005 an den Start und hat inzwischen eine sehr ansehnliche Zahl renommierter Unternehmen überzeugt, mit am Thema zu arbeiten – mein Unternehmen gehört fast seit Anfang an dazu und profitiert als kleines Unternehmen schon länger von den Vernetzungsmöglichkeiten, vom Wissen, der Erfahrung und den Bildungsangeboten, auch der anderen teilnehmenden Unternehmen.

Zu den renommierten TOP-Unternehmen der Community gehören einige der ganz großen, wie zum Beispiel: Allianz, BMW, Commerzbank, eon, Hannover Airport, Lufthansa … bis hin zu Siemens, VW, WestLB ... , um nur einige herauszugreifen.

Das Projekt selbst richtet sich an Frauen in Fach- und Führungspositionen ebenso wie an Nachwuchskräfte und Wiedereinsteigerinnen. Für diese Zielgruppe bietet die Plattform  einen guten Überblick über herausragende Beschäftigungsmöglichkeiten und Entwicklungschancen bei ausgewählten Großunternehmen, kleinen und mittelständischen Betrieben sowie bei Forschungszentren in ganz Deutschland. Inzwischen sind mehr als 50 Unternehmen Mitglied der Gemeinschaft und der Erfolg in der Entwicklung und Akzeptanz gibt uns auch, ganz ohne Quote, recht.

Ich bin sehr stolz darauf, dort dabei zu sein.

Prospekt zum download

FDP: Zwei Seelen in der Brust

26.09.2011

Gestern war FDP Landesparteitag. Das es da nicht ganz so ruhig ablief wie in den vergangenen Jahren, das war ja gestern und heute in den niedersächsischen Medien bereits deutlich zu lesen und zu hören...

Hier nun meine subjektiven Eindrücke und Gedanken:

Natürlich habe auch ich die Rede unseres Bundesvorsitzenden mit Spannung erwartet und ich wusste auch bereits vorher, dass es in der so genannten Aussprache heiß her gehen wird. Ist ja auch klar, dass sich die jenigen, die sich vor der Kommunalwahl gelinde gesprochen, den Popo aufgerissen haben, ihrem Frust, ihrer Verzweiflung und ihrem Ärger angesichts der Mandatshalbierungen Luft machen mussten. Der Sacharbeit vor Ort oder gar einem schlechten Wahlkampf war das Ergebnis nicht gezollt. Da fehlte, das war auch dem Bundesvorsitzenden der Liberalen klar, der Berliner Rückenwind - und das ist noch geschmeichelt.

Aus meiner Sicht hat die FDP bei dem Neubeginn von Dr. Philipp Rösler eine riesige Chance leider verpasst. Da wäre es an der Zeit gewesen, deutliche Worte zu finden und dem tollen Guido WW - alle wissen, wer gemeint ist, mal kräftig mit allen Konsequenzen die Meinung zu sagen. Ist leider nicht passiert. Ein Krisenmanagement sieht anders aus. Sind die Youngstars dazu tatsächlich zu unerfahren? Ich glaube, da machen wir es uns etwas zu einfach.

Philipp Rösler hat ein superschweres Erbe angetreten. Er muss klar kommen mit einem Koalitionsvertrag, den er höchstens zu winzigen Teilen mit verantworten konnte und er muss klar kommen mit den unterschiedlichen internen Charakteren und Strömungen, die in der FDP immer schon schwer zu zügeln waren. Er muss seinen Weg finden zwischen den Presseleuten, die garantiert gar kein gutes Haar mehr in der gelb-blauen Suppe finden und er soll selbige Suppe auslöffeln, die er, wenn überhaupt, nur zu einem geringen Teil eingebrockt hat.

Nicht das mir jetzt die Tränen vor lauter Mitleid kämen. Hat er schließlich alles vorher gewusst, der "gute Retter" in schweren Zeiten. Trotzdem müsste man genau jetzt doch mal fair werden, zu mindest FDP-intern. Wie soll er nach ein paar Wochen, mitten in einer ganz schweren europäischen Finanzkrise, die sich oben drauf immer mehr zuspitzt, alle mediale Aufmerksamkeit auf sich zieht, so dass jedem Angst und Bange werden kann, denn mit guter Sacharbeit überhaupt noch wahrgenommen werden? Oder gar punkten? - Geht ja gar nicht.

So oder so, ich hatte arge Bauchschmerzen als ich wieder zu Hause war. Ich hätte mir gewünscht, dass unser langjähriger Landesvorsitzender etwas freundlicher verabschiedet worden wäre. Gerade von denen, die ihn doch in die Karriere getragen haben. Und ich hätte mir andererseits gewünscht, dass von Seiten aller Bundestagsabgeordneten etwas mehr Einsicht und auch Klarheit für eine zukünftige Ausrichtung rüber gekommen worden wäre. Das wütende Schnauben eines Herrn Goldmann war nicht wirklich überzeugend, auch wenn er einer der wenigen Verantwortlichen zu sein schien, die sich wenigstens mal emotional aus ihrem Versteck zu trauen schienen. Alle anderen, einschließlich unseres Bundesvorsitzenden, machten einen eher gelangweilten, wenn nicht gar etwas arroganten Eindruck. Oder war das nur Schutz? Wahrscheinlich.

Gefallen haben mir viele der Rundumschläge gefrusteter Kommunalpolitiker nicht. Da ist ein sehr bitterer Geschmack geblieben. Dabei ist Liberalismus doch eigentlich ein superschönes Lebensgefühl, dass uns alle einen könnte und das so leicht emotional zu besetzen wäre. Von allen Akteuren und von allen, die sich derzeit mit hochgeschlagenem Mantelkragen abwenden. Auch wenn die FDP derzeit absolut OUT ist, bei uns Frauen sowieso, die Gedanken sind und bleiben frei! - Hoffe ich jedenfalls! Und jeder, der sich in der Welt umschaut, weiß, wie sehr er das wertschätzen kann, dass es in Deutschland noch Freiheit gibt.

Gebt Herrn Rösler mal ein Stück mehr Zeit und macht nicht alles gleich wieder madig. Ich vertraue ihm - wenn ich ganz ehrlich bin, noch, und derzeit nur ihm und seinem Generalsekretär.

Und nun noch etwas Schönes: Wir haben einen neuen Landesvorsitzenden, Stefan Birkner, und der ist echt ziemlich klasse!

FDP Wahlergebnis - Jetzt erst recht!

12.09.2011

Ist ja kein Geheimnis, dass ich eine Liberale bin. Und natürlich schmeckt mir das Ergebnis bei den Kommunalwahlen nicht wirklich, wenn gleich ich bereits so eine Vorahnung hatte...

Schön reden kann man das auch nicht. Wenn ich einmal aus meiner persönlichen Perspektive darüber nachdenke, wie es so weit kommen konnte, finde ich viele Gründe für dieses miese Abschneiden, die dann aber andere genauer zu analysieren haben. Denen halte ich keinen Spiegel vor, das sollen sie mal selbst machen.

Im Wahlkampf vor Ort begegneten mir aber auch Vorurteile, die mich schlicht sprachlos machten:

  • Ihr seid schuld an der Wirtschaftskrise und Euroinstabilität - Ihr NEOLIBERALEN!
  • Ihr mit Eurer ewig gestrigen Schulpolitik, ihr wollt nur die Eliten fördern!
  • Ihr habt kein soziales Herz und macht reine Klientelpolitik für die Besserverdiener und Reichen!

Ich selbst als Urliberale fühle mich da falsch verstanden, ja mich beleidigen diese Äußerungen sogar, denn dafür, für eine Partei die so denkt und handelt, würde ich mich nicht hergeben.

Ich denke aber auch, nützt ja nichts, wir müssen den Vorurteilen etwas entgegen setzen, was glaubhaft und nachvollziehbar ist:

Gelebter Liberalismus hat für mich ganz viel mit persönlicher Freiheit zu tun und das will ich mal gar nicht zu hoch aufhängen.

  • Eine Regelwut und einen Kontrollzwang der z.B. meine unternehmerische Freiheit immer mehr einschränkt. 2 Mitarbeiter/innen + Steuerberater für ein kleines Unternehmen - das ist doch mehr als genug. - Da müssen die Liberalen auf allen Ebenen dringend Flagge zeigen. Und das ist wichtig und gut.
  • Die Freiheit, mein Kind dort zur Schule zu schicken, wo es perfekt gefördert wird, möchte ich mir von den z. Teil sehr konservativen Liberalen nicht streitig machen lassen. Individuelle Förderung hat nichts mit der Schulform und dem Erhalt bzw. der Verhinderung irgendwelcher Schulformen zu tun. Auch nicht damit, dass mir der freie Elternwille entzogen werden soll und schon gar nichts mit dem vermeintlichen Erhalt des Gymnasiums in seiner Urform. Da rufe ich nach Berlin und nach Hannover: Wo bleibt da die Freiheit. Wir brauchen die Freiheit im System und die Eigenverantwortung für die Schulen. Es wird sich das durchsetzen, was gut ist und nicht das, was immer schon war!
  • Die Freiheit der gnadenlosen, egoistischen Spätkapitalisten und Gauner darf durchaus reglementiert werden, wenn die Gesellschaft Schaden zu nehmen droht. Das widerspricht dem liberalen Prinzip nicht. Im Gegenteil, Liberale halten doch die Fahne der Sozialen Marktwirtschaft hoch. Was ist daran NEO?
  • Steuergerechtigkeit hat auch überhaupt nichts mit Steuergeschenken zu tun, die man den Liberalen unterstellt. Fair und einfach, das wollen die Liberalen und daran kann ich nichts Schlechtes finden.
  • Schulden abbauen, ich bin überzeugt davon, dass will jeder Liberale, auch in Berlin. Eine Partei, die sich die Wirtschaftskompetenz auf die Fahne schreibt, lebt nicht gerne auf Pump und ist sich der Konsequenzen, erleben wir gerade schmerzlich in Griechenland, durchaus sehr bewusst.
  • Das eine florierende Wirtschaft und ein entsprechendes Klima, dafür steht die FDP, Arbeitsplätze schafft, das ist bestimmt unstrittig - daran kann ich nichts sozial Kaltes erkennen, im Gegenteil.

Und genau an der Stelle schließt sich der Kreis. Wirtschaft braucht ein ordentliches Stück Freiheit und möglichst wenig Regelwut des Staates. Wirtschaft braucht auch gute Mitarbeiter und verhält sich schon allein deshalb wohl kaum nur unsozial, von den schwarzen Schafen einmal abgesehen und von denen abgesehen, die zu der aussterbenden Sorte "Spätkapitalist" und im wahrsten Sinne des Wortes NEOLIBERALEN zählen. Das sind aber keine wirklich Liberalen und in der FDP genau so selten wie in anderen Parteien.

Ich finde, die FDP ist ein ganzes Stück besser als ihr derzeitiger Ruf. Ich bleibe liberal und denke an die Aufbauarbeit vor 10 Jahren. Ich finde: Jetzt erst recht!

Ralph Lorenz und seine Fantasien ...

01.09.2011

Hab heute eine Presse über mich gelesen auf den Weserbergland Nachrichten, die ich zu mindest hier deutlich kommentieren möchte: Was man so aus einem kleinen facebook-Kommentar machen kann, ist echt unglaublich!

Mein Freund Michael Huisgen, mit dem ich schon häufig auch beruflich zusammen gearbeitet habe, wird mir verzeihen! Ich unterstütze gerne Frauen in der Politik, finde es mutig, dass Frau Fehn, die ja neu in der Politik ist, kandidiert. Ich habe ja nun wirklich keinerlei Bedeutung in der FDP und in Coppenbrügge schon gar nicht.

Übrigens für alle CDU Leute: Herrn Peschka finde ich ebenso klasse und bin überzeugt davon, dass er einen sehr guten Job als Bürgermeister gemacht hat und machen wird, wenn er wieder gewählt wird. 

Zu den spekulativen Motiven, die Herr Lorenz mir unterstellt: Ich habe bereits vor 4 Jahren deutlich gesagt, dass ich die Flyer für die KreisFDP bei der nächsten Kommunalwahl nicht mehr machen werde. Das weiß jeder im Vorstand. Damals waren 3 Leute bei mir damit im Dauereinsatz, zum größten Teil ehrenamtlich, und es war für meine kleine Agentur einfach kaum leistbar, was da verlangt wurde und organisatorisch nötig war. Ich freue mich für Michael, auch Dutzfreund, dass alles gut geklappt hat und freue mich für meine FDP Kollegen, wenn sie ein tolles Ergebnis einfahren. Großes Kompliment an alle, auch für die neue Website! Ralph Lorenz, Sie haben einfach zu viel Fantasie oder nichts Ernsthaftes zu berichten!

 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 » »|
© 2010 dev4u® - CMS von a.b.media